Der Name Pfeiffersches Drüsenfieber geht auf den deutschen Internisten Emil Pfeiffer (1846-1921) zurück. Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononucleose) ist eine recht häufige Krankheit, von der vor allem ältere Kinder und junge Erwachsene betroffen sind. 98% aller Erwachsenen haben bereits eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus hinter sich und sind danach immun. In der Schweiz werden jährlich mehr als 1000 Fälle von Pfeifferschem Drüsenfieber gemeldet. Weiterlesen »
Mumps ist weltweit recht verbreitet und tritt gehäuft im Winter und Frühling auf. Mumps tritt zwar nicht nur bei Kindern auf. Bei Kindern ist er jedoch am häufigsten. Ohne eine aktive Immunisierung tritt die Infektion am häufigsten zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr auf. Bis zum 15. Lebensjahr ist eine Durchseuchung von 90% erreicht. Weiterlesen »
Bei den Masern handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, die zu einem typischen Hautauschlag führt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 1 Million Menschen an den Folgen von Masern. In Ländern mit gutem Gesundheitsnetz wird oft gegen Masern geimpft, sodass die Erkrankung selten geworden ist. Weltweit gesehen stellt die Masernerkrankung vor allem für unterernährte Kinder ein grosses Gesundheitsproblem dar. In Industrieländern sterben etwa 1-3 von 10′000 an Masern, in Entwicklungsländern kann die Sterblichkeit 5 bis 10% betragen. Weiterlesen »
Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist eine Kinderkrankheit, die bei ungünstigem Verlauf zu bleibenden Lähmungen und zum Tod führen kann. In Westeuropa und Amerika ist die Krankheit eliminiert. Die meisten Fälle findet man heute noch in Ländern mit geringer Durchimpfung und schlechten Hygienebedingungen.
Kinderlähmung Erreger und Übertragung
Kinderlähmung wird durch Polioviren ausgelöst. Es kommen drei verschiedene Typen vor, die alle die Nerven angreifen und zu Lähmungen führen können. Die Infektion wird meist von Personen weitergegeben, die selbst zwar Träger sind, aber keine Symptome haben. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Körperkontakt, meist über Tröpfchen- oder Schmierinfektion.
Im Bild: Der Erreger (Polio Virus)
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Bei Keuchhusten (auch Pertussis oder Stickhusten) handelt es sich um eine akute bakterielle Infektion der Atemwege. Keuchhusten ist sehr verbreitet und in Entwicklungsländern ein Grund für die hohe Säuglingssterblichkeit. Von den weltweit jährlich über 50 Millionen Fällen enden 600′000 tödlich. In der Schweiz beträgt die Sterblichkeit dank Impfung nur noch etwa 1%.
Keuchhusten Erreger und Übertragung
Keuchhusten wird durch das Bakterium Bordetella pertussis (seltener auch Bordetella parapertussis) ausgelöst. Die Infektion erfolgt durch Tröpfcheninfektion meist durch einen symptomfreien Träger. Weiterlesen »
Dreitagefieber ist eine recht harmlose Virusinfektion, die weltweit auftritt. Der Mediziner spricht von Exanthema subitum oder Roseola infantum. Betroffen sind fast ausschliesslich Kinder bzw. Kleinkindern und Babys unter 3 Jahren. Typisch für die Erkrankung ist ein dreitägiges hohes Fieber und das anschliessende Auftreten eins Exanthems.
Dreitagefieber: Erreger / Übertragung
Beim Dreitagefieber handelt es sich um eine akute Viruserkrankung. Erreger der Erkrankung ist das humane Herpesvirus 6 (kurz HH6). Das Virus wird bei Kontakt mit Erkrankten Personen durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Dauer von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt zwischen 5 und 15 Tagen. Weiterlesen »
Die Körpertemperatur hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören körperliche Anstrengungen, Aufregung, Essen, Trinken und die Umgebungstemperatur. Von Fieber spricht man in der Regel, wenn die Körpertemperatur über 38 Grad steigt.
Fieber ist oft das erste und deutlichste Anzeichen einer infektiösen Erkrankung. Gerade bei Kindern kommt Fieber recht häufig vor, und es kann zuweilen recht hoch steigen. Kinder reagieren rascher mit Fieber, weil bei ihnen die Wärmeregulation noch nicht vollständig ausgebildet ist. Steigt die Körpertemperatur, so friert man, und es kann zu Zittern und Schüttelfrost kommen. Damit versucht der Körper zusätzlich Wärme zu produzieren. Weiterlesen »
Bei einer Infektion dringen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten in den Organismus ein und können zu Entzündungen und Infektionskrankheiten führen.
Infektionskrankheiten sind mehr oder weniger ansteckend. Sie können akut oder chronisch verlaufen. Manche treten nur in Einzelfällen auf, bei anderen kommt es rasch zu einer Epidemie. Übertragen werden die Erreger direkt von einem Träger auf den nächsten oder indirekt über Gegenstände, Nahrungsmittel, Wasser, Erde oder Tiere. Die Art der Übertragung hängt vom Erreger ab. Weiterlesen »
Unter Kinderkrankheiten versteht man Erkrankungen, die vorwiegend oder ausschliesslich im Kindesalter auftreten. Kinderkrankheiten im engeren Sinne sind Infektionskrankheiten. Dazu gehören unter anderem Masern, Mumps, Röteln, Scharlach und einige mehr.
Fast alle Kinder machen eine oder mehrer Kinderkrankheiten durch. Die meisten dieser Infektionskrankheiten werden durch Tröpfchen übertragen. Deshalb ist die Ansteckungsgefahr vor allem an Orten besonders gross, an denen viele Kinder zusammenkommen. Weiterlesen »
Der Nachweis illegaler Drogen und anderer Substanzen durch eine Haaranalyse gewinnt zunehmend an Bedeutung. Haare geben auch Aufschluss über geschichtliche Ereignisse. So konnte am Institut für Radiochemie der Technischen Universität München vor kurzem im Haar von Napoleon Bonaparte (1769-1821) Arsen nachgewiesen werden. Spekulationen, Napoleon sei mit Arsen vergiftet worden, wiesen die Forscher jedoch zurück.
Drogen und andere Substanzen werden üblicherweise im Blut und im Urin nachgewiesen. Im Urin kann beispielsweise Kokain sechs bis zwölf Stunden nach dem Gebrauch gefunden werden. Im Blut beträgt die Nachweisbarkeitsdauer etwa sechs Stunden. Mit der Haaranalyse, können Stoffe über einen wesentlich längeren Zeitraum nachgewiesen werden.
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Dem gesetzmässigen Abbau der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter stehen wir nicht machtlos gegenüber. Zwar wird es in absehbarer Zeit kaum möglich sein, die Natur zu überlisten und das Leistungsniveau der Jugend zu erhalten, dennoch gibt es sehr effiziente Mittel den Alterungsprozess zu verlangsamen und sich körperliche und geistige Mobilität zu erhalten.
«Mens sana in corpore sano» : nur ein gesunder Körper beherbergt auch einen gesunden Geist. Dieses Sprichwort aus der römischen Antike, ursprünglich als Erziehungsmaxime für Jugendliche gedacht, hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüsst. Es beschreibt die gegenseitige Abhängigkeit zwischen einer wachen, ausgeglichenen Psyche und der Leistungsfähigkeit eines gesunden Körpers.
Nur wer psychisch ausgeglichen ist, seine Gedanken frei und konzentriert ordnen kann ist zu körperlichen Höchstleistungen fähig, umgekehrt bildet nur ein durchtrainierter gesunder Körper die Voraussetzung für volle Ausschöpfung der intellektuellen Fähigkeiten. Wer Erfolg haben will, muss für Gleichgewicht zwischen Körper und Geist sorgen, muss Denken und Tun in Einklang bringen. Was im Spitzensport schon lange bekannt ist, wird im Alltag und speziell im Berufsleben bisher (noch) zu wenig erkannt und umgesetzt.
Körperliches und geistiges Wohlbefinden sind nicht Zufall. Gesundheit bedingt aber eine entsprechende Geisteshaltung und setzt das Verständnis für die gegenseitige Abhängigkeit von Körper und Geist voraus. Wer beides fit hält, erlebt der eigenen Gesundheitszustand nicht als schicksalhafte Begebenheit, sondern als beeinflussbare Grösse.
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Kreuzschmerz oder Schulterschmerz beim Dauerlauf sind gerade bei Anfängern oder unregelmässig Laufenden ein häufiges Problem. Aber nur selten liegt die Ursache in einer Erkrankung der Bandscheibe oder der Wirbelsäule, einem falschen Laufschuh oder in Abnormitäten des Fussgewölbes. Neben falscher Lauftechnik haben diese Beschwerden meist denselben Grund: eine Schwäche der Rumpf- und Gesässmuskulatur.
Die Muskelarbeit beim Laufen besteht aus Bewegungs- und Haltearbeit. Während die Beine den grössten Beitrag an der Vorwärtsbewegung leisten, haben eine Vielzahl von Muskeln an Hals, Schultergürtel und Rumpf und Gesäss vor allem Haltefunktionen. Diese statische Muskelarbeit finden wir sowohl bei der Fixierung des Beckens in der Standbeinphase als auch im Schultergürtel zur Kontrolle der Rotation des Oberkörpers bei der Schwungbewegung der Arme und bei der Fixierung des Kopfes.
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Die Frage nach der gesundheitlichen Verträglichkeit von Handystrahlung durch die Basisstationen kommt immer mal wieder auf.Auf der Unternehmenswebseite nimmt der Mobilfunkprovider Stellung und klärt über Technik (Elektromagnetische Felder und Netztechnologien wie GSM und UMTS), die Sicherheit dieser Technologien (SAR-Wert) sowie aktuelle Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden auf.
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Darmstörungen sind einer der häufigsten Erkrankungen, die in den meisten Fällen, von der Ernährung des Menschen beeinflusst werden. Dabei isst man zu viel, zu schnell oder es scheitert sogar an der nötigen Bewegung, was wiederum zu einer Verstopfung, Trägheit des Darmes, Bauchschmerzen, Blähbauch oder sogar zu Blut im Stuhlgang führen kann. Dies sind nur einige Merkmale einer Darmstörung. Um eine solche Erkrankung zu lindern, kann eine Darmspülung durchgeführt werden, welche hauptsächlich dazu dient, den Körper von Bakterien zu befreien.
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Laut einer Statistik des Bundesministeriums für Gesundheit waren im ersten Quartal dieses Jahres nur 3,3 % der deutschen Arbeitnehmer krank geschrieben. Das sind zwar nur 0,1% weniger als im Jahr 2008, aber dennoch der niedrigste Krankenstand der letzten 5 Jahre. Gleichzeitig sind die Absatzzahlen der rezeptfreien Medikamente im letzten Jahr deutlich angestiegen. Bedeutet das, die deutschen Arbeitnehmer behandeln sich neuerdings lieber selbst, als zum Arzt zu gehen? Der kürzlich veröffentlichten Arzneimittelreport 2009 der Gmündener Ersatzkasse (GEK) scheint das zu belegen.
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Die Finger, Haare und Kleider von Rauchern riechen milde gesagt ziemlich streng – das ist nichts Neues. Neu ist jedoch die Erkenntnis, dass diese geruchsverursachenden Rückstände gesundheitsschädlich sind. Der sogenannte Third Hand Smoke, zu deutsch Rauch aus dritter Hand, verursache äußerst giftige Stoffe, warnen US-Forscher.
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Homöopathie ist eine weit verbreitete alternativmedizinische Methode, die durch den deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet wurde. Sie basiert auf dem Grundsatz des Ähnlichkeitsprinzips: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ (similia similibus curentur). Mittels zahlreicher Selbstversuche stellte Hahnemann fest, dass potenzierte Stoffe aus Pflanzen, Tieren, Pilzen oder Mineralien den Organismus anregen, sich selbst zu heilen.
Wie funktioniert das?
Die Ausgangssubstanzen werden immer wieder verdünnt – bis zu 200 Mal. Bei jedem Verdünnungsschritt wir die verdünnte Lösung geschüttelt und so laut Homöopathen in der Wirkung potenziert beziehungsweise verstärkt.
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Als Menstruationszyklus (auch Regel oder Periode) wird der Zeitraum vom ersten Tag einer Menstruationsblutung bis zum letzten Tag vor der folgenden Regel-Blutung bezeichnet. Diese Zeitspanne beträgt durchschnittlich 28 Tage (21 bis 31). Der erste Tag einer Menstruationsblutung stellt definitionsgemäss den ersten Zyklustag dar.
Zyklusphasen der Menstruation
Die im Rahmen des Zyklus der Periode stattfindenden Veränderungen werden vor allem durch Sexualhormone aus den Eierstöcken (Ovarien) gesteuert. Der Menstruationszyklus wird in Follikel- und Lutealphase (Corpus luteumphase, Gelbkörperphase) unterteilt.
Die erste Zyklushälfte wird als Follikelphase bezeichnet und dauert vom 1. Tag des Zyklus bis zirka zum 14. Tag. Um den 14. Tag herum findet die Ovulation, der Eisprung, statt. Nach der Ovulation beginnt die zweite Zyklusphase, die sogenannte Lutealphase, die 14 Tage dauert. Aufgrund dieser Einteilung spricht man von einem zweiphasigen (biphasischen) Zyklus.
Die Sexualhormone der Eierstöcke sind einer komplizierten Steuerung durch andere Hormone unterworfen. Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) sind daran wesentlich beteiligt. Das sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-System stellt mit seinen Hormonen die übergeordnete Schaltzentrale für die Eierstöcke bei der Frau dar.
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Es gibt verschiedene Formen von Lichttherapie: zur Behandlung von psychischen Störungen sowie zur Behandlung von Hautkrankheiten. Die Lichttherapie zur Behandlung psychischer Probleme verwendet spezielle Lampen, die wenig UV-Licht ausstrahlen und wenig Wärme entwickeln. Die Lampen besitzen Leuchtstärken zwischen 2’500 und 10‘000 Lux (zum Vergleich: eine Kerze erzeugt etwa 1 Lux).
Anwendung
Die Lichttherapie hat sich als Therapiemethode bei den sogenannt saisonal-abhängigen Depressionen (SAD) bewährt. In Mitteleuropa leiden etwa zwei Prozent der Erwachsenen unter SAD, wobei Frauen viermal häufiger betroffen sind als Männer. Die Erkrankung hat viele Anzeichen einer Depression, beschränkt sich aber auf die dunkle Jahreszeit. Im Spätherbst/Winter bewirkt sie bei den Betroffenen Traurigkeit, Reizbarkeit, Energielosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis sowie Heisshunger auf Kohlenhydrate (v.a. auf Süssigkeiten).
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Keine Kraft am Morgen aufzustehen? Keine Lust auf Job, Freizeit oder Freunde? – Dann hat Sie sehr wahrscheinlich die Frühjahrsmüdigkeit im Griff. Der Begriff „Frühjahrsmüdigkeit“ umschreibt kein Krankheitsbild mit klaren medizinischen Ursachen. Wenn Sie sich den ganzen Tag schlapp fühlen, hat das meist mehrere Gründe. Zum einen steckt der winterliche Lichtmangel dahinter. Aber auch der normale Alltag der nasskalten Jahreszeit macht uns zu schaffen: Überheizte Räume, mangelnde Bewegung, schlechte Ernährung und wenig Frischluft machen den Körper träge und zehren an seinen Abwehrkräften.
Zu wenig Sonnenlicht
Das Hormon Melatonin wird nur bei Dunkelheit produziert. In den langen Winternächten schüttet die Zirbeldrüse im Gehirn grössere Mengen davon aus. Melatonin macht müde, schränkt die Aufmerksamkeit ein und passt den Schlafrhythmus den langen Dunkelphasen an. Sind die Nächte aber länger als die Tage, kreist das Hormon auch tagsüber noch in den Adern. Dann fühlt man sich abgeschlagen und kann sich nicht konzentrieren. Das ist wie ein Dauer-Jetlag: auch bei der Zeitverschiebung während Interkontinentalreisen ist es das Melatonin, das zu schaffen macht. Erst wenn die Tage länger und die Sonnenstrahlen intensiver werden, gewinnt der Gegenspieler Serotonin im Hormonspiegel die Überhand. Mehr Serotonin macht leistungsfähiger und aktiver. Weiterlesen »