Als Menstruationszyklus (auch Regel oder Periode) wird der Zeitraum vom ersten Tag einer Menstruationsblutung bis zum letzten Tag vor der folgenden Regel-Blutung bezeichnet. Diese Zeitspanne beträgt durchschnittlich 28 Tage (21 bis 31). Der erste Tag einer Menstruationsblutung stellt definitionsgemäss den ersten Zyklustag dar.
Zyklusphasen der Menstruation
Die im Rahmen des Zyklus der Periode stattfindenden Veränderungen werden vor allem durch Sexualhormone aus den Eierstöcken (Ovarien) gesteuert. Der Menstruationszyklus wird in Follikel- und Lutealphase (Corpus luteumphase, Gelbkörperphase) unterteilt.
Die erste Zyklushälfte wird als Follikelphase bezeichnet und dauert vom 1. Tag des Zyklus bis zirka zum 14. Tag. Um den 14. Tag herum findet die Ovulation, der Eisprung, statt. Nach der Ovulation beginnt die zweite Zyklusphase, die sogenannte Lutealphase, die 14 Tage dauert. Aufgrund dieser Einteilung spricht man von einem zweiphasigen (biphasischen) Zyklus.
Die Sexualhormone der Eierstöcke sind einer komplizierten Steuerung durch andere Hormone unterworfen. Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) sind daran wesentlich beteiligt. Das sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-System stellt mit seinen Hormonen die übergeordnete Schaltzentrale für die Eierstöcke bei der Frau dar.
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Es gibt verschiedene Formen von Lichttherapie: zur Behandlung von psychischen Störungen sowie zur Behandlung von Hautkrankheiten. Die Lichttherapie zur Behandlung psychischer Probleme verwendet spezielle Lampen, die wenig UV-Licht ausstrahlen und wenig Wärme entwickeln. Die Lampen besitzen Leuchtstärken zwischen 2’500 und 10‘000 Lux (zum Vergleich: eine Kerze erzeugt etwa 1 Lux).
Anwendung
Die Lichttherapie hat sich als Therapiemethode bei den sogenannt saisonal-abhängigen Depressionen (SAD) bewährt. In Mitteleuropa leiden etwa zwei Prozent der Erwachsenen unter SAD, wobei Frauen viermal häufiger betroffen sind als Männer. Die Erkrankung hat viele Anzeichen einer Depression, beschränkt sich aber auf die dunkle Jahreszeit. Im Spätherbst/Winter bewirkt sie bei den Betroffenen Traurigkeit, Reizbarkeit, Energielosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis sowie Heisshunger auf Kohlenhydrate (v.a. auf Süssigkeiten).
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Keine Kraft am Morgen aufzustehen? Keine Lust auf Job, Freizeit oder Freunde? – Dann hat Sie sehr wahrscheinlich die Frühjahrsmüdigkeit im Griff. Der Begriff „Frühjahrsmüdigkeit“ umschreibt kein Krankheitsbild mit klaren medizinischen Ursachen. Wenn Sie sich den ganzen Tag schlapp fühlen, hat das meist mehrere Gründe. Zum einen steckt der winterliche Lichtmangel dahinter. Aber auch der normale Alltag der nasskalten Jahreszeit macht uns zu schaffen: Überheizte Räume, mangelnde Bewegung, schlechte Ernährung und wenig Frischluft machen den Körper träge und zehren an seinen Abwehrkräften.
Zu wenig Sonnenlicht
Das Hormon Melatonin wird nur bei Dunkelheit produziert. In den langen Winternächten schüttet die Zirbeldrüse im Gehirn grössere Mengen davon aus. Melatonin macht müde, schränkt die Aufmerksamkeit ein und passt den Schlafrhythmus den langen Dunkelphasen an. Sind die Nächte aber länger als die Tage, kreist das Hormon auch tagsüber noch in den Adern. Dann fühlt man sich abgeschlagen und kann sich nicht konzentrieren. Das ist wie ein Dauer-Jetlag: auch bei der Zeitverschiebung während Interkontinentalreisen ist es das Melatonin, das zu schaffen macht. Erst wenn die Tage länger und die Sonnenstrahlen intensiver werden, gewinnt der Gegenspieler Serotonin im Hormonspiegel die Überhand. Mehr Serotonin macht leistungsfähiger und aktiver. Weiterlesen »
Von den weltweit rund 3500 Mückenarten gibt es in Mitteleuropa ungefähr 30. Nur drei davon sind Stechmücken, wobei nur die Weibchen auch wirklich stechen. Beispielsweise die abends am Seeufer herumtanzenden Mückenschwärme sind völlig harmlos. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel. Zusammen mit Bienen, Wespen, Spinnen, Ameisen, Bremsen, Zecken und Flöhen gehört die Stechmücke zu den wichtigsten Insekten, die stechen oder beissen. Die Tiere ernähren und verteidigen sich auf diese Weise.
Schutz vor Stichen
Kleidung ist der beste Schutz vor Mückenstichen und Insektenstichen im allgemeinen. In Mückengebieten empfiehlt es sich, lange Hosen zu tragen. Gegen Sandflöhe schützen Schuhe und Strümpfe. Beim Durchqueren von Wiesen sollten ebenfalls Schuhe getragen werden, falls man auf eine Biene oder Wespe tritt. Grosse Vorsicht gilt – insbesondere bei Kindern – beim Essen und Trinken im Freien, da süsse Speisen und Getränken Insekten anziehen. In Apotheken und Drogerien sind zahlreiche Präparate zum Eincremen oder Einsprayen erhältlich, welche die unerwünschten Plagegeister ebenfalls fernhalten. Zu Hause gibt es die Möglichkeit, Mückengitter an den Fenstern anzubringen sowie Verdunster oder Sprays zu verwenden. Insektensprays sollten aber niemals direkt gegen Personen und Lebensmittel gesprüht und nicht eingeatmet werden. Weiterlesen »
Magenbeschwerden sind oftmals der Grund für einen Apotheken- oder Drogeriebesuch. Weltweit zählen Befindlichkeitsstörungen des Magen-Darm-Trakts zu den häufigsten Beweggründen, die Menschen zur Selbstmedikation in die Apotheke oder Drogerie führen. In den Industrieländern leiden rund ein Drittel der Bevölkerung an Verdauungsproblemen. Hier haben viele mit saurem Aufstossen, Magenübersäuerung sowie Blähungen und Völlegefühl zu kämpfen. Insbesondere während der vergangenen Festtage, wo an vielen Orten Fettes, Schweres und Süsses serviert wurde, hat so manch einer ein unangenehmes saures Gefühl im Rachen gespürt. Weiterlesen »
Der innere Schweinehund ist endlich besiegt. Beim letzten Einkaufsbummel gab es neue Trainingsbekleidung und trendige Schuhe. Nichts wie hinaus auf den Joggingpfad. Aber wenn schon, dann gleich richtig: im flotten Dauerlauf und ausreichend lange. “Wochenendtäter” mit dieser Einstellung setzen sich einem erhöhten Unfallrisiko aus.
Der Gesundheit auf den Fersen – aber richtig!
Gewöhnen Sie sich mit nur 50 Prozent Einsatz an eine neue Sportart oder die Wiederaufnahme einer früher ausgeübten. Nach einem Monat können Sie für weitere vierzehn Tage auf 75 Prozent steigern. Wer gleich mit vollem Einsatz loslegt, schadet dem Körper nur. Einmal eingeübte Bewegungen kann man zwar unter Umständen auch nach zehn Jahren Pause noch einigermassen koordiniert nachvollziehen. Aber das Verletzungsrisiko ist genauso gross, wie bei Anfängern, wenn nicht sogar grösser. Weiterlesen »
Bananen – am besten zusammen mit anderen pürierten Früchten – wirken nicht nur als Hausmittel bei Durchfall. Wissenschaftler in den USA forschen seit Jahren daran, Früchte und Gemüse genetisch so zu verändern, dass sie Impfstoffe gegen Krankheiten produzieren. Impfstoffe könnten dann zum Beispiel durch das Essen einer Banane aufgenommen werden. Im Vordergrund stehen dabei Durchfallerkrankungen. Drei Millionen Kinder sterben jährlich an Darmerkrankungen, vor allem in den Ländern der sogenannten Dritten Welt. Die Forschung zielt denn auch darauf ab, in besonders armen und abgelegenen Regionen notwendige Impfstoffe für die Menschen zugänglich zu machen.
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Sie sitzen beim Arzt und versuchen, Ihr Problem zu schildern. In der Aufregung fällt es Ihnen schwer, sich zu auf das Wichtige zu konzentrieren. Und wenn Sie schliesslich das Arztzimmer verlassen haben, fällt Ihnen erst wieder ein, was Sie unbedingt noch fragen wollten.
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Der Body Mass Index (BMI) stellt eine Bewertung des Körpergewichtes eines Menschen in Relation zu seiner Größe dar. Im deutschen ist der BMI auch als Körpermasseindex (KMI ) und Körpermassenzahl (KMZ) bekannt.
Die BMI-Formel: Errechnet wird der Body Mass Index, indem man das Körpergewicht (in Kilogramm) durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) teilt.
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