Wellness und Gesundheit

Darmspülung

darmspülungDarmstörungen sind einer der häufigsten Erkrankungen, die in den meisten Fällen, von der Ernährung des Menschen beeinflusst werden.  Dabei isst man zu viel, zu schnell oder es scheitert sogar an der nötigen Bewegung, was wiederum zu einer Verstopfung, Trägheit des Darmes, Bauchschmerzen, Blähbauch oder sogar zu Blut im Stuhlgang führen kann. Dies sind nur einige Merkmale einer Darmstörung. Um eine solche Erkrankung zu lindern, kann eine Darmspülung durchgeführt werden, welche hauptsächlich dazu dient, den Körper von Bakterien zu befreien.


Jedoch werden die sogenannten Darmspülungen heutzutage nicht mehr nur im Medizinischen genutzt, sondern auch im Wellness-Bereich als Leistung angeboten. Hierbei wird zum einen das körpereigene Wohlbefinden gestärkt, und zum anderen können mittels einer Darmspülung auch die meist unangenehmen Symptome von Hautallergien und Ekzemen behandelt werden.  Wie eine Darmspülung durchgeführt wird, das ist abhängig vom jeweiligen Patienten.
Neben den unterschiedlichen Möglichkeiten hat sich eine Methode durchgesetzt: die Orthograde Darmspülung. Meist wird diese Methode angewandt, wenn eine Untersuchung oder eine Operation bevor steht. Bei einem solchen Vorgang wird dem jeweiligen Patienten ein sogenannter Einlauf verabreicht. Dabei wird dem Körper über den Anus eine Flüssigkeit zugeführt, dies können bis zu 5 Liter sein – welche auch mit Kochsalz und Kamille gemischt werden kann. Der Zeitaufwand einer Darmspülung ist abhängig vom jeweiligen Patienten, da keine festen Bestandteile mehr ausgeschieden werden dürfen. Sobald nur noch eine helle Flüssigkeit ausgeschieden wird, ist der Patient bereit für die bevorstehende Anwendung.
Sollte dieser Vorgang dennoch zu unangenehm sein, kann auch eine gängigere Methode genutzt werden. Trotzdem, dass man hierbei nur eine Magensonde verwendet, verändert sich die Art und Weise der Darmspülung nicht bis in kleinste Detail. Der Unterschied besteht einzig und allein darin, dass die Flüssigkeit über die Magensonde eingeführt wird. Die Darmspülung erfordert eigentlich nicht immer eine zusätzliche, helfende Fachperson.  Entscheidet sich ein Patient die Darmspülung eigenständig durchzuführen, wird ihm geraten mit kleinen Flüssigkeitsmengen anzufangen. Die Belastung für den Körper wird somit auf einen Bruchteil reduziert. Weiterhin sollte man auch auf die Temperatur des Wassers achten – diese sollte minimal unter der Körpertemperatur liegen. Um Schäden innerhalb des Anus zu vermeiden, wird es empfohlen den Teil des Irrigators, der eingeführt wird,  mit Vaseline einzureiben. Sobald eine seitliche Lage eingenommen wurde, kann die Darmspülung begonnen werden. Die Leitung, welche die Flüssigkeit in den Darm führt, muss langsam geöffnet werden, so dass der entstehende Druck nicht innerhalb kurzer Zeit zu hoch wird. Da man sofort spürt, wie das Wasser in den Darm gelangt, kann man auch schon frühzeitig fest stellen, ob die eigenständige Darmspülung weiter durchgeführt werden kann, oder abgebrochen werden muss. Sobald Schmerzen entstehen, sollte man den Vorgang abbrechen und umgehend einen Arzt kontaktieren.

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