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Dreitagefieber

DreitagefieberDreitagefieber ist eine recht harmlose Virusinfektion, die weltweit auftritt. Der Mediziner spricht von Exanthema subitum oder Roseola infantum. Betroffen sind fast ausschliesslich Kinder bzw. Kleinkindern und Babys unter 3 Jahren. Typisch für die Erkrankung ist ein dreitägiges hohes Fieber und das anschliessende Auftreten eins Exanthems.

Dreitagefieber: Erreger / Übertragung

Beim Dreitagefieber handelt es sich um eine akute Viruserkrankung. Erreger der Erkrankung ist das humane Herpesvirus 6 (kurz HH6). Das Virus wird bei Kontakt mit Erkrankten Personen durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Dauer von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt zwischen 5 und 15 Tagen.

Dreitagefieber: Symptome / Verlauf

Dreitagefieber ErregerDreitagefieber beginnt mit plötzlichem Fieber, das bis über 40 Grad steigen kann und in der Regel etwa 3 Tage abhält. Danach fällt es genauso plötzlich wieder, wie es gekommen ist. Daher kommt auch der Name Dreitagefieber. Typisches Anzeichen für Dreitagefieber sind kleine, blassrote Flecken auf der Haut (siehe Bild), die sich über den ganzen Körper ausbreiten. Dieser Ausschlag (rubeoliformes Exanthem) tritt auf, wenn das Fieber bereits wieder fällt. Es breitet sich vom Rumpf aus auf Arme und Beine aus. Das Gesicht ist meistens nicht betroffen. Nach spätestens zwei Tagen verschwindet das Exanthem wieder.

[Bild in diesem Absatz: Der Erreger Humanes Herpes-Virus Typ 6 (HHV 6)]

Parallel zu Fieber und Ausschlag kann es zu Erkältungssymptomen, Unwohlsein, Durchfall, Erbrechen und geschwollenen Drüsen kommen. Insbesondere bei Säuglingen kommt es im Rahmen von Dreitagefieber häufiger zu Fieberkrämpfen und Mittelohrentzündung, die aber in der Regel ohne Folgeschäden abklingen.

Dreitagefieber: Diagnose / Behandlung

Die Diagnose kann durch den typischen klinischen Verlauf und anhand Veränderungen im Blutbild gestellt werden. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, gegen das Virus selbst kann nicht vorgegangen werden. Im Zentrum der Behandlung stehen fiebersenkende Massnahmen, bestehend aus Medikamenten, viel Flüssigkeit und verschiedenen Hausmitteln. In einigen Fällen werden gegen Fieberkrämpfe auch antiepileptische Medikamente in Form von Zäpfchen abgegeben.

Verschiedene Zustände weisen auf einen ungünstigen Verlauf hin und erfordern einen Arztbesuch. Dazu gehören Krämpfe, Schläfrigkeit, Apathie, Reizbarkeit, Berührungsempfindlichkeit und Hautblutungen. Für Fieber gelten die üblichen Kriterien, die sie im Kapitel über Fieber finden.

Gegen Dreitagefieber kann nicht geimpft werden. Zur Vorbeugung gegen eine Infektion sollten nichtimmune Personen den Kontakt zu Erkrankten meiden. Wer die Krankheit einmal durchgemacht hat, ist danach für den Rest des Lebens immun.

Tags: Dreitagefieber Baby, Dreitagefieber Kleinkind

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