Wellness und Gesundheit

Ärger, Anspannung und Stress können das Verlangen nach Essen auslösen und stellen somit eine mögliche Risikosituation für unbeabsichtigte Nahrungsaufnahme dar. Die mit diesen Gefühlen verbundene innere Spannung kann unter anderem mit Hilfe von sogenannten Entspannungstechniken abgebaut werden. Beispiele dafür sind das Autogene Training und die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.
Beide Techniken können in Kursen gelernt werden.

Vielleicht haben Sie bereits verschiedene Tätigkeiten oder Strategien in Ihrem Verhaltensrepertoir, die Ihnen helfen, mit Anspannungen und Stress umzugehen, ohne zu essen. Sie finden nachfolgend das Beispiel einer Entspannungsübung, das Ihnen möglicherweise eine Ergänzung zu Ihren bisherigen Entspannungsstrategien sein kann.
Der Vorteil einer Entspannungsübung wie der nachfolgenden ist, dass Sie sie praktisch überall durchführen können, keine “Materialien” und nur etwa 10 Minuten Zeit dazu benötigen.

Entspannungsübung

  • Nehmen Sie sich etwa 10 Minuten Zeit und setzen oder legen Sie sich in bequemer Körperposition hin.
  • Schliessen Sie die Augen und atmen Sie ruhig, tief und gleichmässig ein und aus.
  • Versuchen Sie während dem regelmässigen Ein- und Ausatmen sich auf Ihren Körper zu konzentrieren und in diesen hinein zu fühlen.

Gedanken kommen und gehen. Halten Sie die Gedanken nicht fest, sondern lassen Sie diese ungehindert an Ihnen vorbei ziehen. Vielleicht fangen Sie an, etwas zu träumen. Lassen Sie das ruhig zu, und verweilen Sie in Ihren angenehmen Gedanken und Bildern. Sie werden merken, wie Ihre Atmung ruhiger und tiefer wird; wie Ihre Anspannung und Verspannung langsam einem angenehmen Gefühl der Wärme und Schwere weicht.

Ihr Körper wird mit dem tiefen und ruhigen Atmen immer lockerer und die Entspannung wird tiefer.
Jeder Mensch empfindet diese Phase der Entspannung auf seine eigene Art und Weise. Machen Sie sich daher keine Vorgaben, sondern lassen Sie sich einfach von Ihrem Körper leiten.

Nach einiger Zeit der Ruhe und Entspannung kehren Sie langsam wieder aus der Entspannungstiefe zurück:

  • Du bist Du. Lebe Dein Leben. Du hast nur eins. Geniesse Deine Lust. Sie ist normal, sie ist gut.
  • Atmen Sie mehrmals tief durch und
  • Strecken Sie sich, wie wenn Sie am Morgen aufstehen.

Nach der Entspannungsübung fühlen Sie sich zum einen innerlich entspannt und ruhig, zum anderen sind Ihre Muskeln gelockert und Sie fühlen sich wieder frischer und bereit für neue Aufgaben.

Sollten Sie bei den ersten Übungsdurchgängen der Entspannungsübung den Eindruck haben, sich nicht richtig entspannen zu können, so ist dies durchaus normal. Sich entspannen benötigt wie das Erlernen oder Wiedererlenen von anderen Verhaltensweisen Übung.

Dies bedeutet, dass Sie sich nach ersten nicht so erfolgreichen Entspannungsversuchen nicht entmutigen lassen sollen! Geben Sie sich und Ihrem Körper Zeit, indem Sie regelmässig üben, denn Entspannung will auch gelernt und eingeübt sein. Sie werden unter regelmässiger Übung schon bald spüren, dass es Ihnen von Mal zu Mal leichter fällt sich zu entspannen.

Weitere Entspannungsübungen findet man z.B. auch im Wellness-Blog des Dapfduschenratgebers.

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Ein Kommentar zu “Entspannung und Entspannungstechniken”

  1. am 28.11.2008 um 01:35Chris | Wellness Lexikon

    Hi, danke für deine Entspannungstipps. Da bekommt man gleich Lust, alles auszuprobieren, obwohl ich bei dem Wetter lieber eingemummelt vor dem Ofen sitze :) Hab grad für mein Wellness-Lexikon etwas recherchiert und bin dabei auf dein blog gestossen. Werde das nachher in meinem Lexikon erwähnen und werden jetzt öfters vorbei schauen :) bis denne, Christine

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