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pfeiffersches drüsenfieberDer Name Pfeiffersches Drüsenfieber geht auf den deutschen Internisten Emil Pfeiffer (1846-1921) zurück. Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononucleose) ist eine recht häufige Krankheit, von der vor allem ältere Kinder und junge Erwachsene betroffen sind. 98% aller Erwachsenen haben bereits eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus hinter sich und sind danach immun. In der Schweiz werden jährlich mehr als 1000 Fälle von Pfeifferschem Drüsenfieber gemeldet.

Pfeiffersches Drüsenfieber Erreger und Übertragung

Der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Es wird von Mensch zu Mensch über den Speichel übertragen. Meistens kommt es zu Tröpfcheninfektionen, bei jungen Erwachsenen soll Küssen die Ausbreitung fördern. Die Erkrankung ist nur mässig ansteckend. Das Virus kann bis zu einem Jahr nach einer Erkrankung noch weiterverbreitet werden.

Pfeiffersches Drüsenfieber Symptome und Verlauf

Ab einer Woche nach Ansteckung kommt es während zweier Wochen zu Kopf- und Gliederschmerzen, Schwellungen der Lymphknoten am ganzen Körper, langsam einsetzendem Fieber, Müdigkeit und Schwächegefühl. Zusätzlich zu diesen Beschwerden sind die Mandeln entzündet, was zu einem rauen Hals und Schluckbeschwerden führt. Häufig ist auch die Milz vergrössert, selten tritt eine Leberentzündung auf. In weniger als 10% der Fälle tritt ein Hautausschlag auf, selten kommt es auch zu Übelkeit und Bauchschmerzen.

Nach einer oder mehreren Wochen klingt die Krankheit spontan ab. Der Verlauf ist bei Erwachsenen schwerer als bei Kindern. Im frühen Kindesalter verläuft die Erkrankung oft ohne Symptome. Zu Komplikationen kommt es nur selten. Zu den schweren Verläufen gehören Gehirnhautentzündungen, Entzündungen des Herzmuskels oder der Niere sowie Blutungen oder ein Riss der vergrösserten Milz.

Die Erschöpfung nach einer Infektion mit EBV kann noch Monate nach der Erkrankung anhalten. Es wird auch von chronischen Verläufen berichtet, von Fieber, Abgeschlagenheit und starkem Krankheitsgefühl über Monate hinweg. Oft realisieren Betroffene nicht, dass die Ursache ihres Zustandes die vorangehende Infektion ist. Eine Infektion mit EBV wird auch als mögliche Ursache des Chronischen Müdigkeitssyndroms (Chronic Fatique Syndrome, CFS) diskutiert. Schlüssige Befunde stehen jedoch noch aus.

Pfeiffersches Drüsenfieber Diagnose und Behandlung

Pfeiffersches Drüsenfieber kann durch die Symptomatik und am Blutbild festgestellt werden. Meist ist eine Blutuntersuchung notwendig, da die Symptomatik nicht sehr spezifisch ist.

Im Vordergrund der Behandlung steht Bettruhe während des Fiebers und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ansonsten wird Pfeiffersches Drüsenfieber symptomatisch behandelt.

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