Wellness und Gesundheit

Ausdauer

ernährung für sportler„Nach dem New-York-Marathon war ich so schwach, dass ich nicht einmal den Kraftriegel, den jeder Teilnehmer am Ziel erhielt, ohne fremde Hilfe auspacken konnte.“ Diese Aussage einer passionierten Amateursportlerin ist typisch: Wer seinen Körper lang anhaltenden, intensiven Belastungen aussetzt, steigert vor allem seinen Energie- und  Flüssigkeitsbedarf, aber auch den Verbrauch an Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Falsche Ernährung vor und während dem Training/Wettkampf kann zu massivem Leistungseinbruch führen. Und wenn in der Erholungsphase die verbrauchten Nährstoffe nicht ersetzt werden, kann auch noch so viel Training die Leistung nicht über das Ausgangsniveau (Superkompensation) verbessern. Training ist zwar der Anreiz zur Leistungssteigerung, aufgebaut wird aber erst in der Regenerationsphase. Ambitionierte Freizeit-, Amateur- und Profisportler kommen deshalb nicht umhin, ihre Ernährung anzupassen.

Individuellen Bedarf beachten
Der Energiebedarf hängt ab von Intensität und Dauer der sportlichen Belastung, sowie von individuellen Parametern, hauptsächlich dem Gewicht. Bei höherer Belastung verbrennt der Körper überwiegend Kohlenhydrate. Ein Sportler, der mit 60 kg Körpergewicht pro Stunde 600 – 700 kcal verbraucht, benötigt mit 90 kg bereits 1‘100 bis 1‘200 kcal. Zur Veranschaulichung: Ein Tour-de-France-Fahrer verbrennt am Tag zirka 10‘000 kcal. Das ist der Verbrauch einer fünfköpfigen Familie!

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Ein Trend beginnt sich durchzusetzen. Immer mehr reine Ausdauersportler finden den Weg in ein Trainingszentrum, um ihre bislang durch den Laufsport einseitig belastete Muskulatur zu stärken. Und sie staunen nicht schlecht, wenn nach wenigen Wochen regelmässigen Gewichtstemmens plötzlich auch die Laufleistung besser wird obwohl kein einziger Kilometer mehr als zuvor gelaufen wurde. Weiterlesen »