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	<title>getWellness.ch &#187; Hautkrankheiten</title>
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		<title>Masern</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei den Masern handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, die zu einem typischen Hautauschlag führt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 1 Million Menschen an den Folgen von Masern. In Ländern mit gutem Gesundheitsnetz wird oft gegen Masern geimpft, sodass die Erkrankung selten geworden ist. Weltweit gesehen stellt die Masernerkrankung vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-351" title="Masern" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/masern.jpg" alt="Masern" width="180" height="276" />Bei den Masern handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, die zu einem typischen Hautauschlag führt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 1 Million Menschen an den Folgen von Masern. In Ländern mit gutem Gesundheitsnetz wird oft gegen Masern geimpft, sodass die Erkrankung selten geworden ist. Weltweit gesehen stellt die Masernerkrankung vor allem für unterernährte Kinder ein grosses Gesundheitsproblem dar. In Industrieländern sterben etwa 1-3 von 10&#8242;000 an Masern, in Entwicklungsländern kann die Sterblichkeit 5 bis 10% betragen.<span id="more-350"></span></p>
<h2>Masern Erreger und Übertragung</h2>
<p>Die Krankheit Masern wird durch Masernviren verursacht. Es kommt nur ein Antigentyp vor. Das Masernvirus befällt bevorzugt Zellen des Nerven- und Immunsystems. Die Krankheit ist für nichtimmune Personen sehr ansteckend und 99 von 100 Infizierten erkranken auch. Betroffen sind vor allem Klein- und Schulkinder. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Eine Übertragung auf Mitmenschen ist auch schon vor Ausbruch der Krankheit möglich.</p>
<h2>Masern Symptome und Verlauf</h2>
<p>Die Inkubationszeit bei Masern beträgt etwa 2 Wochen. Danach treten zuerst allgemeine Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Kopf-, Bauch- und Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Lichtscheu, Bindehautentzündung und geschwollenen Lymphknoten auf. Das Gesicht ist aufgedunsen. Diese Symptome klingen dann wieder ab. Danach treten auf der Mundschleimhaut weissliche fest haftende Beläge auf, die von einem geröteten Hof umgeben sind. Man spricht von Koplik-Flecken.</p>
<p>In einem zweiten Abschnitt steigt das Fieber wieder steil an. Die Symptome des ersten Stadiums verstärken sich, ein roter grossflächiger Hautausschlag erscheint am ganzen Körper. Oft beginnt der Masernausschlag hinter den Ohren und im Gesicht. Dann breiten sich die roten Flecken über den ganzen Körper aus und fliessen teilweise auch zu grösseren Flächen zusammen. Diese Flecken entstehen durch eine virusbedingte grössere Durchlässigkeit der Blutgefässe. Nach etwa 4 Tagen verschwinden die Flecken, die Haut beginnt sich zu schuppen. Dauert das Fieber deutlich länger an, muss mit Komplikationen gerechnet werden.</p>
<p>Bei jeder 5. Masererkrankung treten Komplikationen auf. Das Masernvirus beeinträchtigt über mehrere Monate unser Immunsystem. Dadurch kommt es nebst den vom Masernvirus ausgelösten Beschwerden auch leichter zu bakterielle Zweitinfektionen. Es können Bronchitis, Mittelohrentzündung, Kehlkopfentzündung mit Atemnot, Lungenentzündung (Masernpneumonie), Schmerzen durch Schwellung der Lymphknoten im Bauchraum, akuter Blinddarmentzündung und manchmal sogar Gehirnentzündung auftreten. Diese Erkrankungen können für Kinder lebensbedrohend sein und bedürfen so rasch wie möglich fachmedizinischer Hilfe.</p>
<h2>Masern Diagnose und Behandlung</h2>
<p>Das typische Symptombild der Masern mit dem zweigipfligen Fieberverlauf machen es dem erfahrenen Arzt in der Regel leicht, eine Diagnose zu stellen. Am Anfang kann die Erkrankung auch im Nasensekret identifiziert werden, später können Antikörper nachgewiesen werden. Bei Masern sollte wegen häufiger Komplikationen immer ein Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Bei problemlosem Verlauf werden Masern symptomatisch behandelt. Bei einer bakteriellen Zweitinfektion kommen meist Antibiotika zum Einsatz. Zur Erinnerung: Antibiotika helfen nur gegen Bakterien, zur Bekämpfung von viralen Erkrankungen sind sie nicht geeignet.</p>
<p>Gegen Masern kann vorsorglich geimpft werden. Die Impfung wird wegen der möglichen Komplikationen empfohlen. Gegen Masern wird häufig in einer Kombinationsimpfung zusammen mit Mumps und Röteln geimpft. Zudem gibt es eine passive Immunisierung, die kurz nach der Ansteckung noch angewendet werden kann. Nach einer Masernerkrankung ist man in der Regel für den Rest des Lebens gegen das Masern-Virus immun.</p>
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		<title>Dreitagefieber</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 16:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Babykrankheiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Dreitagefieber ist eine recht harmlose Virusinfektion, die weltweit auftritt. Der Mediziner spricht von Exanthema subitum oder Roseola infantum. Betroffen sind fast ausschliesslich Kinder bzw. Kleinkindern und Babys unter 3 Jahren. Typisch für die Erkrankung ist ein dreitägiges hohes Fieber und das anschliessende Auftreten eins Exanthems.
Dreitagefieber: Erreger / Übertragung
Beim Dreitagefieber handelt es sich um eine akute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-327 alignleft" title="Dreitagefieber" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/dreitagefieber.jpg" alt="Dreitagefieber" width="200" height="131" />Dreitagefieber ist eine recht harmlose Virusinfektion, die weltweit auftritt. Der Mediziner spricht von Exanthema subitum oder Roseola infantum. Betroffen sind fast ausschliesslich Kinder bzw. Kleinkindern und Babys unter 3 Jahren. Typisch für die Erkrankung ist ein dreitägiges hohes Fieber und das anschliessende Auftreten eins Exanthems.</p>
<h2>Dreitagefieber: Erreger / Übertragung</h2>
<p>Beim Dreitagefieber handelt es sich um eine akute Viruserkrankung. Erreger der Erkrankung ist das humane Herpesvirus 6 (kurz HH6). Das Virus wird bei Kontakt mit Erkrankten Personen durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Dauer von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt zwischen 5 und 15 Tagen.<span id="more-326"></span></p>
<h2>Dreitagefieber: Symptome / Verlauf</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-330" title="Dreitagefieber Erreger" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/dreitagefieber-erreger.jpg" alt="Dreitagefieber Erreger" width="200" height="135" />Dreitagefieber beginnt mit plötzlichem <a href="http://www.getwellness.ch/fieber-beim-kind-319/">Fieber</a>, das bis über 40 Grad steigen kann und in der Regel etwa 3 Tage abhält. Danach fällt es genauso plötzlich wieder, wie es gekommen ist. Daher kommt auch der Name Dreitagefieber. Typisches Anzeichen für Dreitagefieber sind kleine, blassrote Flecken auf der Haut (siehe Bild), die sich über den ganzen Körper ausbreiten. Dieser Ausschlag (rubeoliformes Exanthem) tritt auf, wenn das Fieber bereits wieder fällt. Es breitet sich vom Rumpf aus auf Arme und Beine aus. Das Gesicht ist meistens nicht betroffen. Nach spätestens zwei Tagen verschwindet das Exanthem wieder.</p>
<p>[Bild in diesem Absatz: Der Erreger Humanes Herpes-Virus Typ 6 (HHV 6)]</p>
<p>Parallel zu Fieber und Ausschlag kann es zu Erkältungssymptomen, Unwohlsein, Durchfall, Erbrechen und geschwollenen Drüsen kommen. Insbesondere bei Säuglingen kommt es im Rahmen von Dreitagefieber häufiger zu Fieberkrämpfen und Mittelohrentzündung, die aber in der Regel ohne Folgeschäden abklingen.</p>
<h2>Dreitagefieber: Diagnose / Behandlung</h2>
<p>Die <a href="http://www.getwellness.ch/tag/diagnose/">Diagnose</a> kann durch den typischen klinischen Verlauf und anhand Veränderungen im Blutbild gestellt werden. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, gegen das Virus selbst kann nicht vorgegangen werden. Im Zentrum der Behandlung stehen fiebersenkende Massnahmen, bestehend aus Medikamenten, viel Flüssigkeit und verschiedenen Hausmitteln. In einigen Fällen werden gegen Fieberkrämpfe auch antiepileptische Medikamente in Form von Zäpfchen abgegeben.</p>
<p>Verschiedene Zustände weisen auf einen ungünstigen Verlauf hin und erfordern einen Arztbesuch. Dazu gehören Krämpfe, Schläfrigkeit, Apathie, Reizbarkeit, Berührungsempfindlichkeit und Hautblutungen. Für Fieber gelten die üblichen Kriterien, die sie im Kapitel über Fieber finden.</p>
<p>Gegen Dreitagefieber kann nicht geimpft werden. Zur Vorbeugung gegen eine Infektion sollten nichtimmune Personen den Kontakt zu Erkrankten meiden. Wer die Krankheit einmal durchgemacht hat, ist danach für den Rest des Lebens immun.</p>
<p>Tags: Dreitagefieber Baby, Dreitagefieber Kleinkind</p>
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		<title>Lichttherapie</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/lichttherapie-21/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 14:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hautkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt verschiedene Formen von Lichttherapie: zur Behandlung von psychischen Störungen sowie zur Behandlung von Hautkrankheiten. Die Lichttherapie zur Behandlung psychischer Probleme verwendet spezielle Lampen, die wenig UV-Licht ausstrahlen und wenig Wärme entwickeln. Die Lampen besitzen Leuchtstärken zwischen 2’500 und 10‘000 Lux (zum Vergleich: eine Kerze erzeugt etwa 1 Lux).
Anwendung
Die Lichttherapie hat sich als Therapiemethode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-151" title="lichttherapie" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/lichttherapie.jpg" alt="lichttherapie" width="180" height="135" />Es gibt verschiedene Formen von <strong>Lichttherapie</strong>: zur Behandlung von psychischen Störungen sowie zur Behandlung von Hautkrankheiten. Die Lichttherapie zur Behandlung psychischer Probleme verwendet spezielle Lampen, die wenig UV-Licht ausstrahlen und wenig Wärme entwickeln. Die Lampen besitzen Leuchtstärken zwischen 2’500 und 10‘000 Lux (zum Vergleich: eine Kerze erzeugt etwa 1 Lux).</p>
<h2>Anwendung</h2>
<p>Die Lichttherapie hat sich als Therapiemethode bei den sogenannt saisonal-abhängigen Depressionen (SAD) bewährt. In Mitteleuropa leiden etwa zwei Prozent der Erwachsenen unter SAD, wobei Frauen viermal häufiger betroffen sind als Männer. Die Erkrankung hat viele Anzeichen einer Depression, beschränkt sich aber auf die dunkle Jahreszeit. Im Spätherbst/Winter bewirkt sie bei den Betroffenen Traurigkeit, Reizbarkeit, Energielosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis sowie Heisshunger auf Kohlenhydrate (v.a. auf Süssigkeiten).</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p>Auch bei schwächeren winterlichen Verstimmungen zeigt die Lichttherapie gute Wirkungen. Bei der Behandlung von saisonal-unabhängigen Depressionen kann sie als Ergänzung zu anderen Therapiemethoden eingesetzt werden.</p>
<h2>Wirkfaktoren</h2>
<p>Es wird angenommen, dass eine Störung des Serotoninhaushaltes im Gehirn die SAD verursacht. Serotonin ist ein Botenstoff im Hirn. Seine Konzentration unterliegt saisonalen Schwankungen: Im Herbst und Winter werden die niedrigsten Werte gemessen. Der Heisshunger auf Kohlenhydrate liesse sich dadurch erklären, da Kohlenhydrate die Serotoninproduktion anregen (z.B. Schokolade). Ebenso scheint die Produktion des Hormons Melatonin im Tagesverlauf verschoben zu sein, was zu der für SAD typischen <a href="http://www.getwellness.ch/morgenmuedigkeit-20/">Müdigkeit</a> und Energielosigkeit führen könnte. Das in der Therapie verwendete starke Licht scheint die Produktion von Serotonin anzuregen und die Schwankungen des Melatonins günstig zu beeinflussen. Bei zirka 60 Prozent der Behandelten stellt sich – zum Teil schon nach wenigen Tagen – eine deutliche Verbesserung der Stimmung und des Antriebs ein. Nebenwirkungen sind bei korrekter Durchführung bisher keine bekannt. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, welche die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, ist Vorsicht angebracht.</p>
<h2>Therapiemethode und Verlauf</h2>
<p>Je nach Stärke der Lampe sitzen die behandelten Personen 30 Minuten bis zwei Stunden im Licht. Mit der Distanz von der Lichtquelle nimmt die Wirkung des Lichts ab. In regelmässigen Abständen schaut man für kurze Zeit direkt in die Lichtquelle – ohne zu starren! Abgesehen davon kann einer Tätigkeit wie Lesen oder Fernsehen nachgegangen werden. Die besten Effekte wurden mit morgendlichen Behandlungen mit intensivem Licht (10‘000 Lux) erzielt.</p>
<p>Das  Licht scheint aber auch Wirkung zu zeigen, wenn man es tagsüber oder Abends einsetzt. Die Behandlung dauert mindestens eine Woche, kann aber den ganzen Winter hindurch fortgesetzt oder wiederholt eingesetzt werden. Wenn nach einer Woche keine Besserung eintritt wird die Dosis auf das Doppelte erhöht. Obendrein können abendlich Licht-Behandlungen eingesetzt werden.</p>
<p>Zeigt die Therapie auch mit hoher Intensität und abendlichen Behandlungen keine Wirkung, sollte zusätzlich eine medikamentöse Behandlung in Erwägung gezogen werden.</p>
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