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	<title>getWellness.ch &#187; Kinderkrankheiten</title>
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		<title>Pfeiffersches Drüsenfieber</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 22:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Name Pfeiffersches Drüsenfieber geht auf den deutschen Internisten Emil Pfeiffer (1846-1921) zurück. Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononucleose) ist eine recht häufige Krankheit, von der vor allem ältere Kinder und junge Erwachsene betroffen sind. 98% aller Erwachsenen haben bereits eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus hinter sich und sind danach immun. In der Schweiz werden jährlich mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-368" title="pfeiffersches drüsenfieber" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/pfeiffersches-druesenfieber.jpg" alt="pfeiffersches drüsenfieber" width="180" height="128" />Der Name Pfeiffersches Drüsenfieber geht auf den deutschen Internisten Emil Pfeiffer (1846-1921) zurück. Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononucleose) ist eine recht häufige Krankheit, von der vor allem ältere Kinder und junge Erwachsene betroffen sind. 98% aller Erwachsenen haben bereits eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus hinter sich und sind danach immun. In der Schweiz werden jährlich mehr als 1000 Fälle von Pfeifferschem Drüsenfieber gemeldet.<span id="more-367"></span></p>
<h2>Pfeiffersches Drüsenfieber Erreger und Übertragung</h2>
<p>Der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Es wird von Mensch zu Mensch über den Speichel übertragen. Meistens kommt es zu Tröpfcheninfektionen, bei jungen Erwachsenen soll Küssen die Ausbreitung fördern. Die Erkrankung ist nur mässig ansteckend. Das Virus kann bis zu einem Jahr nach einer Erkrankung noch weiterverbreitet werden.</p>
<h2>Pfeiffersches Drüsenfieber Symptome und Verlauf</h2>
<p>Ab einer Woche nach Ansteckung kommt es während zweier Wochen zu Kopf- und Gliederschmerzen, Schwellungen der Lymphknoten am ganzen Körper, langsam einsetzendem Fieber, Müdigkeit und Schwächegefühl. Zusätzlich zu diesen Beschwerden sind die Mandeln entzündet, was zu einem rauen Hals und Schluckbeschwerden führt. Häufig ist auch die Milz vergrössert, selten tritt eine Leberentzündung auf. In weniger als 10% der Fälle tritt ein Hautausschlag auf, selten kommt es auch zu Übelkeit und Bauchschmerzen.</p>
<p>Nach einer oder mehreren Wochen klingt die Krankheit spontan ab. Der Verlauf ist bei Erwachsenen schwerer als bei Kindern. Im frühen Kindesalter verläuft die Erkrankung oft ohne Symptome. Zu Komplikationen kommt es nur selten. Zu den schweren Verläufen gehören Gehirnhautentzündungen, Entzündungen des Herzmuskels oder der Niere sowie Blutungen oder ein Riss der vergrösserten Milz.</p>
<p>Die Erschöpfung nach einer Infektion mit EBV kann noch Monate nach der Erkrankung anhalten. Es wird auch von chronischen Verläufen berichtet, von Fieber, Abgeschlagenheit und starkem Krankheitsgefühl über Monate hinweg. Oft realisieren Betroffene nicht, dass die Ursache ihres Zustandes die vorangehende Infektion ist. Eine Infektion mit EBV wird auch als mögliche Ursache des Chronischen Müdigkeitssyndroms (Chronic Fatique Syndrome, CFS) diskutiert. Schlüssige Befunde stehen jedoch noch aus.</p>
<h2>Pfeiffersches Drüsenfieber Diagnose und Behandlung</h2>
<p>Pfeiffersches Drüsenfieber kann durch die Symptomatik und am Blutbild festgestellt werden. Meist ist eine Blutuntersuchung notwendig, da die Symptomatik nicht sehr spezifisch ist.</p>
<p>Im Vordergrund der Behandlung steht Bettruhe während des Fiebers und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ansonsten wird Pfeiffersches Drüsenfieber symptomatisch behandelt.</p>
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		<title>Mumps</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 22:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mumps ist weltweit recht verbreitet und tritt gehäuft im Winter und Frühling auf. Mumps tritt zwar nicht nur bei Kindern auf. Bei Kindern ist er jedoch am häufigsten. Ohne eine aktive Immunisierung tritt die Infektion am häufigsten zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr auf. Bis zum 15. Lebensjahr ist eine Durchseuchung von 90% erreicht.
Mumps Erreger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-363" title="Mumps" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/mumps.jpg" alt="Mumps" width="150" height="229" />Mumps ist weltweit recht verbreitet und tritt gehäuft im Winter und Frühling auf. Mumps tritt zwar nicht nur bei Kindern auf. Bei Kindern ist er jedoch am häufigsten. Ohne eine aktive Immunisierung tritt die Infektion am häufigsten zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr auf. Bis zum 15. Lebensjahr ist eine Durchseuchung von 90% erreicht.<span id="more-362"></span></p>
<h2>Mumps Erreger und Übertragung</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-365" title="Mumps Erreger" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/mumps-erreger.jpg" alt="Mumps Erreger" width="150" height="158" />Das Mumpsvirus ist äusserst ansteckend und wird durch Tröpfchen übertragen. Die Inkubationszeit dauert 2-3 Wochen, meistens etwa 18 Tage. Für andere ansteckend ist der Träger aber schon eine Woche vor Ausbruch und bis zu zwei Wochen nach der Erkrankung.</p>
<h2>Mumps Symptome und Verlauf</h2>
<p>Bei einer Mumpsinfektion sind häufig die Ohrspeicheldrüse und anderen Speicheldrüsen geschwollen. Dadurch entstehen die für Mumpserkrankungen typischen Hamsterbäckchen. Diesen schmerzhaften Schwellungen können Symptome wie Hals- oder Kopfschmerzen vorausgehen. Die Schwellung beginnt meist auf der einen Seite und breitet sich dann aus. In etwa einem Fünftel der Fälle bleibt nur eine Seite betroffen. Parallel kann leichtes Fieber auftreten. Kauen und Kopfbewegungen sind nur eingeschränkt möglich. Es können Ohrenschmerzen auftreten. Durch die Schwellungen stehen sie Ohrläppchen etwas ab. Daher kommt der Begriff „Ziegenpeter“.</p>
<p>Bei einer Mumpsinfektion während oder nach der Pubertät kann es zu gefährlichen Entzündungen kommen. Es können sich Brustdrüsen, Eierstöcke oder Hoden entzünden, was bis zur Unfruchtbarkeit führen kann. Gelegentlich kommt es auch zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Dies klingt zwar meist folgenlos ab, führt aber zu unangenehmen Symptomen wie Oberbauchschmerzen, Erbrechen oder Fettstuhl.</p>
<p>Sehr gefürchtet ist die Gehirnhautentzündung oder Meningitis. Sie äussert sich durch Nackensteife, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Krämpfe. Eine Meningitis kann, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird, tödlich ausgehen. Mumps ist bei den unter 15 jährigen die häufigste Ursache für eine virale Hirnhautentzündung. In einigen Fällen tritt nach einer Mumpserkrankung auch Taubheit auf.</p>
<h2>Mumps Diagnose und Behandlung</h2>
<p>Mumps ist, wenn er typisch verläuft, für den Arzt leicht erkennbar. Bei Unsicherheit kann das Virus während der akuten Erkrankungsphase aus Blut, Speichel, Urin oder Liquor isoliert werden. Es ist wichtig das Virus gegen anderen Erreger abzugrenzen.</p>
<p>Ein Arztbesuch ist bei Mumps immer indiziert, bei grösseren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sogar dringend notwendig. Dadurch können Komplikationen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Treten Schläfrigkeit, Apathie, Reizbarkeit, Berührungsempfindlichkeit, steifer Nacken, Erbrechen, starke Bauchschmerzen oder Schmerzen in der Hodengegend auf, muss dringend ein Arzt konsultiert werden.</p>
<p>Die Behandlung von Mumps erfolgt symptomatisch. Es werden je nach Bedarf schmerzlindernd oder fiebersenkende Mittel verabreicht. Daneben gibt es viele altbewährte Hausmittel zur Behandlung der Beschwerden.</p>
<p>Da im Rahmen einer Mumpserkrankung einige gefährliche Komplikationen auftreten können, wird meistens gegen Mumps geimpft. Da vor allem die Hodenentzündung im Rahmen von Mumps nicht gerade selten ist, wird die Impfung vor allem für Jungen nahe gelegt. Gegen Mumps wird häufig in einer Kombinationsimpfung zusammen mit <a href="http://www.getwellness.ch/masern-350/">Masern</a> und Röteln geimpft. Eine abgeschwächte Form der Erkrankung ohne schwerwiegende Komplikationen kann aber auch nach der Impfung noch vorkommen.</p>
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		<title>Masern</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hautkrankheiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei den Masern handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, die zu einem typischen Hautauschlag führt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 1 Million Menschen an den Folgen von Masern. In Ländern mit gutem Gesundheitsnetz wird oft gegen Masern geimpft, sodass die Erkrankung selten geworden ist. Weltweit gesehen stellt die Masernerkrankung vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-351" title="Masern" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/masern.jpg" alt="Masern" width="180" height="276" />Bei den Masern handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, die zu einem typischen Hautauschlag führt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 1 Million Menschen an den Folgen von Masern. In Ländern mit gutem Gesundheitsnetz wird oft gegen Masern geimpft, sodass die Erkrankung selten geworden ist. Weltweit gesehen stellt die Masernerkrankung vor allem für unterernährte Kinder ein grosses Gesundheitsproblem dar. In Industrieländern sterben etwa 1-3 von 10&#8242;000 an Masern, in Entwicklungsländern kann die Sterblichkeit 5 bis 10% betragen.<span id="more-350"></span></p>
<h2>Masern Erreger und Übertragung</h2>
<p>Die Krankheit Masern wird durch Masernviren verursacht. Es kommt nur ein Antigentyp vor. Das Masernvirus befällt bevorzugt Zellen des Nerven- und Immunsystems. Die Krankheit ist für nichtimmune Personen sehr ansteckend und 99 von 100 Infizierten erkranken auch. Betroffen sind vor allem Klein- und Schulkinder. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Eine Übertragung auf Mitmenschen ist auch schon vor Ausbruch der Krankheit möglich.</p>
<h2>Masern Symptome und Verlauf</h2>
<p>Die Inkubationszeit bei Masern beträgt etwa 2 Wochen. Danach treten zuerst allgemeine Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Kopf-, Bauch- und Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Lichtscheu, Bindehautentzündung und geschwollenen Lymphknoten auf. Das Gesicht ist aufgedunsen. Diese Symptome klingen dann wieder ab. Danach treten auf der Mundschleimhaut weissliche fest haftende Beläge auf, die von einem geröteten Hof umgeben sind. Man spricht von Koplik-Flecken.</p>
<p>In einem zweiten Abschnitt steigt das Fieber wieder steil an. Die Symptome des ersten Stadiums verstärken sich, ein roter grossflächiger Hautausschlag erscheint am ganzen Körper. Oft beginnt der Masernausschlag hinter den Ohren und im Gesicht. Dann breiten sich die roten Flecken über den ganzen Körper aus und fliessen teilweise auch zu grösseren Flächen zusammen. Diese Flecken entstehen durch eine virusbedingte grössere Durchlässigkeit der Blutgefässe. Nach etwa 4 Tagen verschwinden die Flecken, die Haut beginnt sich zu schuppen. Dauert das Fieber deutlich länger an, muss mit Komplikationen gerechnet werden.</p>
<p>Bei jeder 5. Masererkrankung treten Komplikationen auf. Das Masernvirus beeinträchtigt über mehrere Monate unser Immunsystem. Dadurch kommt es nebst den vom Masernvirus ausgelösten Beschwerden auch leichter zu bakterielle Zweitinfektionen. Es können Bronchitis, Mittelohrentzündung, Kehlkopfentzündung mit Atemnot, Lungenentzündung (Masernpneumonie), Schmerzen durch Schwellung der Lymphknoten im Bauchraum, akuter Blinddarmentzündung und manchmal sogar Gehirnentzündung auftreten. Diese Erkrankungen können für Kinder lebensbedrohend sein und bedürfen so rasch wie möglich fachmedizinischer Hilfe.</p>
<h2>Masern Diagnose und Behandlung</h2>
<p>Das typische Symptombild der Masern mit dem zweigipfligen Fieberverlauf machen es dem erfahrenen Arzt in der Regel leicht, eine Diagnose zu stellen. Am Anfang kann die Erkrankung auch im Nasensekret identifiziert werden, später können Antikörper nachgewiesen werden. Bei Masern sollte wegen häufiger Komplikationen immer ein Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Bei problemlosem Verlauf werden Masern symptomatisch behandelt. Bei einer bakteriellen Zweitinfektion kommen meist Antibiotika zum Einsatz. Zur Erinnerung: Antibiotika helfen nur gegen Bakterien, zur Bekämpfung von viralen Erkrankungen sind sie nicht geeignet.</p>
<p>Gegen Masern kann vorsorglich geimpft werden. Die Impfung wird wegen der möglichen Komplikationen empfohlen. Gegen Masern wird häufig in einer Kombinationsimpfung zusammen mit Mumps und Röteln geimpft. Zudem gibt es eine passive Immunisierung, die kurz nach der Ansteckung noch angewendet werden kann. Nach einer Masernerkrankung ist man in der Regel für den Rest des Lebens gegen das Masern-Virus immun.</p>
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		<title>Kinderlähmung</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/kinderlahmung-342/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:09:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist eine Kinderkrankheit, die bei ungünstigem Verlauf zu bleibenden Lähmungen und zum Tod führen kann. In Westeuropa und Amerika ist die Krankheit eliminiert. Die meisten Fälle findet man heute noch in Ländern mit geringer Durchimpfung und schlechten Hygienebedingungen.
Kinderlähmung Erreger und Übertragung
Kinderlähmung wird durch Polioviren ausgelöst. Es kommen drei verschiedene Typen vor, die alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist eine Kinderkrankheit, die bei ungünstigem Verlauf zu bleibenden Lähmungen und zum Tod führen kann. In Westeuropa und Amerika ist die Krankheit eliminiert. Die meisten Fälle findet man heute noch in Ländern mit geringer Durchimpfung und schlechten Hygienebedingungen.</p>
<h2>Kinderlähmung Erreger und Übertragung</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-346" title="Kinderlaehmung Erreger" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/kinderlaehmung-erreger.jpg" alt="Kinderlaehmung Erreger" width="180" height="198" />Kinderlähmung wird durch Polioviren ausgelöst. Es kommen drei verschiedene Typen vor, die alle die Nerven angreifen und zu Lähmungen führen können. Die Infektion wird meist von Personen weitergegeben, die selbst zwar Träger sind, aber keine Symptome haben. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Körperkontakt, meist über Tröpfchen- oder Schmierinfektion.</p>
<p>Im Bild: Der Erreger (Polio Virus)</p>
<p><span id="more-342"></span></p>
<h2>Kinderlähmung Symptome und Verlauf</h2>
<p>Meistens verläuft eine Infektion mit Poliomyelitisviren symptomfrei. Bei einigen Kindern kommt es zu erkältungsähnlichen Symptomen mit Kopf- und Halsschmerzen und leichtem Fieber. Nach ein bis drei Tagen ist das Ganze bereits überstanden.</p>
<p>In etwa 1% nimmt die Krankheit einen ungünstigen Verlauf. Nach einem symptomfreien Intervall dringt der Erreger ins Zentrale Nervensystem (ZNS) ein. Es kommt zu einer zweiten Krankheitsphase, die gekennzeichnet ist durch Beeinträchtigungen der motorischen Systeme. Muskellähmungen und Symptome einer Hirnhautentzündung wie Nackensteifigkeit oder sehr starke Kopfschmerzen sind Warnzeichen. Es kann zu bleibenden Lähmungen kommen. Bei Verlaufsformen mit Lähmungen beträgt die Todesrate zwischen 2 und 20%. Von den anfangs vollständig Gelähmten bleiben bei etwa der Hälfte unterschiedlich starke Restlähmungen zurück.</p>
<p>Bei schweren Verläufen von Kinderlähmung können zusätzliche bakterielle Infektionen der Luftwege auftreten, die zur einer Atemlähmung und zu Tod führen können. In einigen Fällen kommt es zu einer Herzmuskelentzündung, die eine spätere Herzschwäche nach sich ziehen kann.</p>
<h2>Kinderlähmung Diagnose und Behandlung</h2>
<p>In der ersten Krankheitsphase sind die Symptome unspezifisch, es kommen auch andere Erreger als Ursache in Frage. Später können die Viren in Blut, Liquor, Stuhl oder Rachenspühlwasser nachgewiesen werden.</p>
<p>Polioviren können nicht direkt bekämpft werden. Es werden nur die auftretenden Symptome behandelt. Schon bei Verdacht auf Kinderlähmung ist strenge Bettruhe angesagt. Bei Komplikationen muss das Kind im Spital gepflegt werden. Bei auftretenden Lähmungen muss der Patient intensivmedizinisch betreut und beatmet werden. Zur längerfristigen Rehabilitation hilft Krankengymnastik.</p>
<p>Am sinnvollsten ist es jedoch vorzusorgen. Ab dem dritten Lebensmonat wird gegen Kinderlähmung routinemässig geimpft. Im 10. Lebensjahr ist eine Auffrischung nötig.</p>
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		<title>Keuchhusten</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/keuchhusten-336/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Keuchhusten (auch Pertussis oder Stickhusten) handelt es sich um eine akute bakterielle Infektion der Atemwege. Keuchhusten ist sehr verbreitet und in Entwicklungsländern ein Grund für die hohe Säuglingssterblichkeit. Von den weltweit jährlich über 50 Millionen Fällen enden 600&#8242;000 tödlich. In der Schweiz beträgt die Sterblichkeit dank Impfung nur noch etwa 1%.
Keuchhusten Erreger und Übertragung
Keuchhusten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-337 alignleft" title="Keuchhusten" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/keuchhusten.jpg" alt="Keuchhusten" width="140" height="213" />Bei Keuchhusten (auch Pertussis oder Stickhusten) handelt es sich um eine akute bakterielle Infektion der Atemwege. Keuchhusten ist sehr verbreitet und in Entwicklungsländern ein Grund für die hohe Säuglingssterblichkeit. Von den weltweit jährlich über 50 Millionen Fällen enden 600&#8242;000 tödlich. In der Schweiz beträgt die Sterblichkeit dank Impfung nur noch etwa 1%.</p>
<h2>Keuchhusten Erreger und Übertragung</h2>
<p>Keuchhusten wird durch das Bakterium Bordetella pertussis (seltener auch Bordetella parapertussis) ausgelöst. Die Infektion erfolgt durch Tröpfcheninfektion meist durch einen symptomfreien Träger.<span id="more-336"></span></p>
<p>Bordetalla pertussis setzt ein spezifisches Gift frei. Dieses Pertussis-Toxin haftet an den Schleimhäuten des Atemtraktes und führt dort zu Zellschädigungen und einer Entzündung, wodurch zähflüssiger Schleim gebildet wird. Dieser führt zu den typischen Hustenanfällen.</p>
<h2>Keuchhusten Symptome und Verlauf</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-338" title="Keuchhusten Erreger" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/keuchhusten-erreger.jpg" alt="Keuchhusten Erreger" width="180" height="166" />Nach einer Inkubationszeit von 1-2 Wochen verläuft eine Keuchhustenerkrankung in drei Phasen. In den ersten 1-2 Wochen tritt normaler Husten auf, manchmal auch leichter Schnupfen und Fieber. In einer nächsten Phase kommt es zu häufigen starken und meist nachts auftretenden Hustenanfällen. Beim Husten strecken die Kinder die Zunge raus. Die Anfälle enden meist mit einem schweren, pfeifenden und keuchenden Atemzug.</p>
<p>Der Allgemeinzustand der Patienten ist ansonsten recht gut, das Fieber steigt selten hoch. Nach 2-6 Wochen geht der Husten langsam zurück, die Erschöpfung kann aber noch länger anhalten. Bei Kindern unter sechs Monaten und Erwachsenen können die Hustenanfälle fehlen.</p>
<p>Manche Kinder erbrechen sich nach dem Husten. Es kann auch zu akuter Atemnot kommen und die Kinder können dadurch rot anlaufen. Bei Säuglingen kann es zu lebensbedrohlichen Erstickungsanfällen kommen. Vor allem bei kleinen Kindern können Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Gehirnentzündungen mit Krampfanfällen vorkommen.</p>
<p>[In diesem Absatz im Bild: Der Keuchhusten Erreger Bordetella pertussis]</p>
<h2>Keuchhusten Diagnose und Therapie</h2>
<p>Typischen Beschwerden und Erkrankungen im Umfeld lassen bereits eine recht sichere Diagnose zu. In der Initialphase kann der Erreger im Nasen- und Rachenabstrich nachgewiesen werden.<br />
Eine möglichst früh einsetzende und 2 Wochen dauernde Behandlung mit Antibiotika kann den Krankheitsverlauf verkürzen, den Ausbruch der Krankheit aber nicht verhindern. Auch Kontaktpersonen können prophylaktisch mit Antibiotika behandelt werden. Bei Erstickungsanfällen sollte das Kind hochgenommen werden. Wenn sich kleine Kinder erbrechen müssen, sollten sie nicht auf dem Rücken liegen und ständig überwacht werden.</p>
<p>Schutz gegen eine Keuchhusten-Infektion bietet eine Schutzimpfung, die möglichst früh gemacht werden sollte, da vor allem sehr kleine Kinder Erstickungsanfälle erleiden. Ein durchgemachter Keuchhusten führt zu lang andauernder Immunität.</p>
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		<title>Dreitagefieber</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/dreitagefieber-326/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 16:48:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Babykrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hautkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dreitagefieber ist eine recht harmlose Virusinfektion, die weltweit auftritt. Der Mediziner spricht von Exanthema subitum oder Roseola infantum. Betroffen sind fast ausschliesslich Kinder bzw. Kleinkindern und Babys unter 3 Jahren. Typisch für die Erkrankung ist ein dreitägiges hohes Fieber und das anschliessende Auftreten eins Exanthems.
Dreitagefieber: Erreger / Übertragung
Beim Dreitagefieber handelt es sich um eine akute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-327 alignleft" title="Dreitagefieber" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/dreitagefieber.jpg" alt="Dreitagefieber" width="200" height="131" />Dreitagefieber ist eine recht harmlose Virusinfektion, die weltweit auftritt. Der Mediziner spricht von Exanthema subitum oder Roseola infantum. Betroffen sind fast ausschliesslich Kinder bzw. Kleinkindern und Babys unter 3 Jahren. Typisch für die Erkrankung ist ein dreitägiges hohes Fieber und das anschliessende Auftreten eins Exanthems.</p>
<h2>Dreitagefieber: Erreger / Übertragung</h2>
<p>Beim Dreitagefieber handelt es sich um eine akute Viruserkrankung. Erreger der Erkrankung ist das humane Herpesvirus 6 (kurz HH6). Das Virus wird bei Kontakt mit Erkrankten Personen durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Dauer von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt zwischen 5 und 15 Tagen.<span id="more-326"></span></p>
<h2>Dreitagefieber: Symptome / Verlauf</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-330" title="Dreitagefieber Erreger" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/dreitagefieber-erreger.jpg" alt="Dreitagefieber Erreger" width="200" height="135" />Dreitagefieber beginnt mit plötzlichem <a href="http://www.getwellness.ch/fieber-beim-kind-319/">Fieber</a>, das bis über 40 Grad steigen kann und in der Regel etwa 3 Tage abhält. Danach fällt es genauso plötzlich wieder, wie es gekommen ist. Daher kommt auch der Name Dreitagefieber. Typisches Anzeichen für Dreitagefieber sind kleine, blassrote Flecken auf der Haut (siehe Bild), die sich über den ganzen Körper ausbreiten. Dieser Ausschlag (rubeoliformes Exanthem) tritt auf, wenn das Fieber bereits wieder fällt. Es breitet sich vom Rumpf aus auf Arme und Beine aus. Das Gesicht ist meistens nicht betroffen. Nach spätestens zwei Tagen verschwindet das Exanthem wieder.</p>
<p>[Bild in diesem Absatz: Der Erreger Humanes Herpes-Virus Typ 6 (HHV 6)]</p>
<p>Parallel zu Fieber und Ausschlag kann es zu Erkältungssymptomen, Unwohlsein, Durchfall, Erbrechen und geschwollenen Drüsen kommen. Insbesondere bei Säuglingen kommt es im Rahmen von Dreitagefieber häufiger zu Fieberkrämpfen und Mittelohrentzündung, die aber in der Regel ohne Folgeschäden abklingen.</p>
<h2>Dreitagefieber: Diagnose / Behandlung</h2>
<p>Die <a href="http://www.getwellness.ch/tag/diagnose/">Diagnose</a> kann durch den typischen klinischen Verlauf und anhand Veränderungen im Blutbild gestellt werden. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, gegen das Virus selbst kann nicht vorgegangen werden. Im Zentrum der Behandlung stehen fiebersenkende Massnahmen, bestehend aus Medikamenten, viel Flüssigkeit und verschiedenen Hausmitteln. In einigen Fällen werden gegen Fieberkrämpfe auch antiepileptische Medikamente in Form von Zäpfchen abgegeben.</p>
<p>Verschiedene Zustände weisen auf einen ungünstigen Verlauf hin und erfordern einen Arztbesuch. Dazu gehören Krämpfe, Schläfrigkeit, Apathie, Reizbarkeit, Berührungsempfindlichkeit und Hautblutungen. Für Fieber gelten die üblichen Kriterien, die sie im Kapitel über Fieber finden.</p>
<p>Gegen Dreitagefieber kann nicht geimpft werden. Zur Vorbeugung gegen eine Infektion sollten nichtimmune Personen den Kontakt zu Erkrankten meiden. Wer die Krankheit einmal durchgemacht hat, ist danach für den Rest des Lebens immun.</p>
<p>Tags: Dreitagefieber Baby, Dreitagefieber Kleinkind</p>
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		</item>
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		<title>Fieber beim Kind</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/fieber-beim-kind-319/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 16:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Körpertemperatur hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören körperliche Anstrengungen, Aufregung, Essen, Trinken und die Umgebungstemperatur. Von Fieber spricht man in der Regel, wenn die Körpertemperatur über 38 Grad steigt.
Fieber ist oft das erste und deutlichste Anzeichen einer infektiösen Erkrankung. Gerade bei Kindern kommt Fieber recht häufig vor, und es kann zuweilen recht hoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Körpertemperatur hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören körperliche Anstrengungen, Aufregung, Essen, Trinken und die Umgebungstemperatur. Von Fieber spricht man in der Regel, wenn die Körpertemperatur über 38 Grad steigt.</p>
<p>Fieber ist oft das erste und deutlichste Anzeichen einer infektiösen Erkrankung. Gerade bei Kindern kommt Fieber recht häufig vor, und es kann zuweilen recht hoch steigen. Kinder reagieren rascher mit Fieber, weil bei ihnen die Wärmeregulation noch nicht vollständig ausgebildet ist. Steigt die Körpertemperatur, so friert man, und es kann zu Zittern und Schüttelfrost kommen. Damit versucht der Körper zusätzlich Wärme zu produzieren.<span id="more-319"></span></p>
<p>Fieber ist dazu da, die Erreger im Körper abzutöten. Es sollte also nicht grundsätzlich bekämpft werden. Andererseits kann andauerndes und hohes Fieber auch sehr belastend sein und zu Folgeschäden führen. Es muss in jedem Fall individuell abgewogen werden, ob und wann das Fieber bekämpft wird.</p>
<p>Nützlich gegen Fieber ist das Senken der Zimmertemperatur und häufiges Lüften. Durchzug und direkte Sonneneinstrahlung sollten vermieden werden. Leichte Baumwollkleidung und leichtes Bettzeug machen das Fieber angenehmer. Ausserdem soll bei Fieber viel und regelmässig getrunken werden. Bei anhaltendem Fieber können kühlende Wickel oder ein abkühlendes Bad Erleichterung bringen.</p>
<p>Steigt das Fieber über 39,5 Grad, sollte ein <a href="http://www.getwellness.ch/tag/arzt/">Arzt</a> beigezogen und ein fiebersenkendes Mittel verabreicht werden. Ein Arztbesuch ist auch indiziert bei Fieber in den ersten zwei Lebensmonaten, wenn das Fieber länger als drei Tage anhält, wenn der Verdacht auf eine Infektionskrankheit besteht, wenn das Kind deutlich ausgetrocknet ist oder wenn Symptome wie Krämpfe, Appetitlosigkeit, rote Flecken auf der Haut auftreten oder das Kind sonst sehr angeschlagen erscheint.</p>
<p>Fieberkrämpfe kommen bei 3-4% aller Kinder in den ersten 6 Lebensjahren vor. In der Regel bleibt es bei einem einmaligen Auftreten. Normalerweise sind solche Krämpfe harmlos, zu einer eigentlichen Epilepsie kommt es in der Folge nur selten. Trotzdem sollte der Rat eines Facharztes eingeholt werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-320" title="Fieber" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/fieber.png" alt="Fieber" width="500" height="261" /></p>
<p>Im Bild: Typischer Verlauf eines Fiebers.</p>
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		<title>Infektionskrankheiten</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/infektionskrankheiten-314/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 16:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Infektion dringen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten in den Organismus ein und können zu Entzündungen und Infektionskrankheiten führen.
Infektionskrankheiten sind mehr oder weniger ansteckend. Sie können akut oder chronisch verlaufen. Manche treten nur in Einzelfällen auf, bei anderen kommt es rasch zu einer Epidemie. Übertragen werden die Erreger direkt von einem Träger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-315" title="Infektionskrankheit" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/infektionskrankheit.jpg" alt="Infektionskrankheit" width="180" height="125" />Bei einer Infektion dringen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten in den Organismus ein und können zu Entzündungen und Infektionskrankheiten führen.</p>
<p>Infektionskrankheiten sind mehr oder weniger ansteckend. Sie können akut oder chronisch verlaufen. Manche treten nur in Einzelfällen auf, bei anderen kommt es rasch zu einer Epidemie. Übertragen werden die Erreger direkt von einem Träger auf den nächsten oder indirekt über Gegenstände, Nahrungsmittel, Wasser, Erde oder Tiere. Die Art der Übertragung hängt vom Erreger ab. <span id="more-314"></span>Sehr häufig sind Tröpfcheninfektionen. Dabei erfolgt die Ansteckung von Mensch zu Mensch durch kleine Speicheltröpfchen beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen.</p>
<p>Zunächst befällt der Erreger den Körper und breitet sich im Organismus aus. Solange die Krankheit noch nicht ausbricht, d.h. noch keine Symptome auftreten, spricht man von Inkubationszeit. Während dieser Zeit kann der Erreger aber meist schon an andere Personen weitergegeben werden. Bricht die Krankheit schliesslich aus, so kommt es je nach Erreger zu Fieber, Erkältungssymptomen, Hautausschlägen, Abgeschlagenheit, Übelkeit und Veränderungen im Blutbild.</p>
<p>Da viele Erreger durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten und engem Körperkontakt übertragen werden, herrscht die grösste Ansteckungsgefahr dort, wo viele Menschen zusammenkommen. Für Kinder sind das oft der Kindergarten, die Spielgruppe oder die Schule. Auch zwischen Geschwistern kommt es häufig zu Ansteckung.</p>
<p>Im Bild oben sehen Sie Mikroben, die zumeist Auslöser für Infektionskrankheiten sind.</p>
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		<title>Kinderkrankheiten Übersicht</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/kinderkrankheiten-ubersicht-311/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 16:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Kinderkrankheiten versteht man Erkrankungen, die vorwiegend oder ausschliesslich im Kindesalter auftreten. Kinderkrankheiten im engeren Sinne sind Infektionskrankheiten. Dazu gehören unter anderem Masern, Mumps, Röteln, Scharlach und einige mehr.
Fast alle Kinder machen eine oder mehrer Kinderkrankheiten durch. Die meisten dieser Infektionskrankheiten werden durch Tröpfchen übertragen. Deshalb ist die Ansteckungsgefahr vor allem an Orten besonders gross, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Kinderkrankheiten versteht man Erkrankungen, die vorwiegend oder ausschliesslich im Kindesalter auftreten. Kinderkrankheiten im engeren Sinne sind Infektionskrankheiten. Dazu gehören unter anderem Masern, Mumps, Röteln, Scharlach und einige mehr.</p>
<p>Fast alle Kinder machen eine oder mehrer Kinderkrankheiten durch. Die meisten dieser Infektionskrankheiten werden durch Tröpfchen übertragen. Deshalb ist die Ansteckungsgefahr vor allem an Orten besonders gross, an denen viele Kinder zusammenkommen.<span id="more-311"></span></p>
<p>Da kleine Kinder oft nicht genau sagen können, was ihnen fehlt, müssen die Eltern versuchen, den Zustand des Kindes aus Auffälligkeiten im Verhalten oder Aussehen einzuschätzen. Wenn keine Komplikationen auftreten, lassen sich Kinderkrankheiten mit Bettruhe, genügender Flüssigkeitszufuhr, Hausmitteln und genügend Zeit gut überstehen. Viele der Erkrankungen betreffen u.a. den Respirationstrakt. Sie sollten fleissig lüften, denn kühle und feuchte Luft erleichtert das Atmen.</p>
<p>Kinderkrankheiten unterstützen die Ausbildung eines funktionstüchtigen Immunsystems. Dies ist zwar eine wichtige Aufgabe, dennoch ist es sinnvoll, gegen gewisse Kinderkrankheiten zu impfen. Bei einigen Kinderkrankheiten können Komplikationen auftreten, die zu Folgeschäden führen können. Gegen die meisten Kinderkrankheiten ist man den Rest des Lebens immun, wenn man sie einmal durchgemacht hat.</p>
<p>Nach einigen einführenden Worten zum Thema <a href="http://www.getwellness.ch/infektionskrankheiten-314/">Infektionskrankheiten</a> wird auf die wichtigsten infektiösen <a href="http://www.getwellness.ch/tag/kinderkrankheiten/">Kinderkrankheiten</a> eingegangen. Es werden ausschliesslich Krankheiten besprochen, die überwiegend bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Daneben können Kinder natürlich auch von den meisten Erkrankungen betroffen sein, die auch bei Erwachsenen vorkommen. Krankheiten führen bei Kindern oft zu ernsteren Beschwerden als bei Erwachsenen.</p>
<p>Gegen viele Infektionskrankheiten kann geimpft werden. Darauf soll separat eingegangen werden. Da sehr viele Krankheiten mit Fieber einhergehen, wird zunächst dieses Symptom ausführlicher besprochen.</p>
<h2>Kinderkrankheiten &#8211; Die wichtigsten Begriffe</h2>
<p><strong>Antigene</strong><br />
Substanz, die vom Körper als fremd erkannt wird und eine Immunreaktion auslöst</p>
<p><strong>Antikörper</strong><br />
auch Immoglobuline, Eiweissverbindungen, die nach Kontakt mit einem Antigen gebildet und ins Blut abgegeben werden</p>
<p><strong>Epidemie</strong><br />
über das übliche Mass hinausgehendes Auftreten einer Krankheit in einer Bevölkerung</p>
<p><strong>Exanthem</strong><br />
Hautausschlag</p>
<p><strong>Immunisierung</strong><br />
Impfung, die erfolgreich eine Immunantwort des Geimpften hervorruft</p>
<p><strong>Immunität</strong><br />
durch das Überstehen einer manifesten oder stummen Infektion oder eine<br />
Schutzimpfung erworbene Widerstandsfähigkeit gegen einen bestimmten Erreger</p>
<p><strong>Impfung</strong><br />
Applikation eines Impfstoffes</p>
<p><strong>Infektion</strong><br />
aktives oder passives Eindringen von Erregern in den Organismus mit anschliessender Vermehrung und einer Reaktion des Körpers</p>
<p><strong>Inkubationszeit</strong><br />
Zeit von der Ansteckung mit einem Erreger bis zum Ausbruch der Erkrankung, dem Auftreten von Symptomen</p>
<p><strong>Koplik-Flecken</strong><br />
bei Masern auftretende typische Flecken auf der Mundschleimhaut</p>
<p><strong>Pertussis</strong><br />
Keuchhusten</p>
<p><strong>Poliomyelitis</strong><br />
Kinderlähmung</p>
<p><strong>Rubella</strong><br />
auch Rubeola, Röteln</p>
<p><strong>Schmierinfektion</strong><br />
mechanische Übertragung eines Erregers, i.e.S. eines fäkal ausgeschiedenen Erregers über Hände oder Gebrauchsgegenstände</p>
<p><strong>Tröpfcheninfektion</strong><br />
Übertragung eines Erregers durch Tröpfchen des Respirationstraktes beim Niesen, Husten, Küssen, Teilen von Geschirr usw.</p>
<p><strong>Varicella</strong><br />
Windpocken, Schafblattern, Schafpocken, Spitzpocken, Feuchte Blattern, Wilde Blattern</p>
<h3>Artikelserie Kinderkrankheiten &#8211; Inhalt:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.getwellness.ch/infektionskrankheiten-314/">Infektionskrankheiten</a></li>
<li> <a href="http://www.getwellness.ch/fieber-beim-kind-319/">Fieber</a></li>
<li><a href="http://www.getwellness.ch/dreitagefieber-326/">Dreitagefieber</a></li>
<li><a href="http://www.getwellness.ch/keuchhusten-336/">Keuchhusten</a></li>
<li><a href="http://www.getwellness.ch/kinderlahmung-342/">Kinderlähmung</a></li>
<li><a href="http://www.getwellness.ch/masern-350/">Masern</a></li>
<li>Mumps</li>
<li>Pfeiffersches Drüsenfieber</li>
<li>Psdeudokrupp</li>
<li>Ringelröteln</li>
<li>Röteln</li>
<li>Scharlach</li>
<li>Windpocken</li>
<li>Impfen</li>
<li>Impfempfehlungen</li>
</ul>
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