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	<title>getWellness.ch &#187; Schwangerschaft</title>
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		<title>Antibabypille &#8211; Die Pille</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 12:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Gynäkologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Antibabypille (Ovulationshemmer) ist das am häufigsten verwendete und sicherste Verhütungsmittel in der westlichen Welt. Sie enthält die Hormone Östrogen und Gestagen. Die hohe Menge an Östrogen täuscht eine Schwangerschaft vor und verhindert, dass eine Eizelle in den Eierstöcken reift. Es findet kein Eisprung statt. Zusätzlich verdicken die Gestagene den Schleimpfropfen, der den Gebärmuttermund verschliesst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-252" title="die pille antibabypille" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/die-pille-antibabypille.jpg" alt="die pille antibabypille" width="140" height="98" />Die Antibabypille (Ovulationshemmer) ist das am häufigsten verwendete und sicherste Verhütungsmittel in der westlichen Welt. Sie enthält die Hormone Östrogen und Gestagen. Die hohe Menge an Östrogen täuscht eine Schwangerschaft vor und verhindert, dass eine Eizelle in den Eierstöcken reift. Es findet kein Eisprung statt. Zusätzlich verdicken die Gestagene den Schleimpfropfen, der den Gebärmuttermund verschliesst, und machen ihn so für Spermien undurchlässig.</p>
<p>Für eine wirksame Verhütung muss die Pille täglich eingenommen werden. Tritt dennoch eine Schwangerschaft ein, sind dafür ausschliesslich Einnahmefehler verantwortlich.</p>
<p>Die Antibabypille hat nach dem heutigen Wissensstand keinen nachhaltigen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Frauen können auch nach langjähriger Einnahme der Pille schwanger werden. Es empfiehlt sich jedoch, die Pille mindestens drei Monate vor einer gewünschten Empfängnis abzusetzen, um das Risiko einer Fehlgeburt zu vermindern.</p>
<p><span id="more-251"></span></p>
<h2>Für wen ist die Pille geeignet?</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-253" title="antibabypille" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/antibabypille.jpg" alt="antibabypille" width="180" height="135" />Die Pille eignet sich für nahezu alle Frauen: für junge bis hin zu Frauen in den Wechseljahren. Über ihre Verträglichkeit bei einzelnen Frauen lässt sich keine Voraussage treffen. Die <a href="http://www.maedchen.de/artikel/Emotions-Liebe-Sex-Seele-Die-richtige-Verhuetung-Pille-Kondom-Co._200449.html" target="_blank">Pille</a> ist rezeptpflichtig. Vor einer Verschreibung sollte eine gründliche Untersuchung durch die Ärztin oder der <a href="http://www.getwellness.ch/tag/arzt/">Arzt</a> stattfinden, um mögliche Unverträglichkeiten abzuklären.</p>
<h2>Welche Nachteile hat die Pille?</h2>
<p>In der Regel treten bei den heute erhältlichen Produkten nur selten und wenig Nebenwirkungen auf. In den ersten drei bis sechs Monaten kann es zu Zwischenblutungen kommen. Einige Frauen leiden unter Migräne, Gewichtszunahme, Schwindel, Übelkeit, depressiven Verstimmungen oder Brustspannen.</p>
<p>Ob die Einnahme der Pille über viele Jahre negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, wird noch immer kontrovers diskutiert. Schwerwiegende Nebenwirkungen konnten jedoch nicht eindeutig nachgewiesen werden. Trotzdem gibt es immer noch Krebsspezialisten, die überzeugt sind, dass die Pille das Brustkrebsrisiko erhöht.</p>
<p>Frauen, die über 35 Jahre alt sind und viel rauchen, sollten die Pille nur mit Vorbehalt und unter besonders sorgfältiger ärztlicher Kontrolle einnehmen. Sie tagen ein erhöhtes Risiko, Thrombosen und Schlaganfälle zu erleiden.</p>
<h2>Vorteile der Anti Baby Pille</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-254" title="die pille" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/die-pille.jpg" alt="die pille" width="180" height="141" />Sie ist ein sicherer Schutz (korrekte Einnahme vorausgesetzt) vor einer unerwünschten <a href="http://www.getwellness.ch/tag/schwangerschaft/">Schwangerschaft</a>.<br />
Frauen, die die Pille nehmen, haben schwächere und regelmässigere Blutungen.<br />
Bei Frauen mit schmerzhaften Regelblutungen oder Zystenbildungen in den Eierstöcken zeigt die Antibabypille in der Regel positive Wirkungen.<br />
Nach heutigem Wissensstand besteht bei Einnahme der Antibabypille kein erhöhtes Krebsrisiko in der Gebärmutter, den Eierstöcken oder der Brust.<br />
Eine starke Akne kann sich durch die Einnahme der Pille bessern.</p>
<h3>Was noch zu beachten bei Einnahme der Pille?</h3>
<p>Die Einnahme der Pille erfordert Disziplin.<br />
Die Zufuhr von künstlichen Hormonen stellt einen nicht zu unterschätzenden Eingriff in den Körper von Frauen dar.<br />
Sie schützt weder vor Aids noch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.<br />
Verschiedene Medikamente, vor allem Anitepileptika und Antibiotika können die Wirkung verringern. Während der Einnahme solcher Mittel sollte anders verhütet werden (z.B. Kondom).</p>
<h2>Einphasenpille</h2>
<p>Frauen nehmen 21 Tage lang eine feste Kombination Östrogen und Gestagen ein. Die Hormonzusammensetzung ist über den gesamten Zeitraum konstant, entspricht aber nicht dem physiologischen hormonellen Zyklus der Frau. Dann folgt eine Pause von sieben Tagen, in der die <a href="http://www.getwellness.ch/menstruation-35/">Menstruation</a> einsetzt. Die Östrogene sind meist niedrig dosiert.</p>
<h2>Zweiphasenpille</h2>
<p>Diese Pille enthält in der ersten Woche ausschliesslich Östrogen, in den folgenden zwei Wochen eine Kombination aus Östrogenen und Gestagenen. Das Präparat versucht, den weiblichen Zyklus mit seinen Hormonschwankungen nachzuahmen.</p>
<h2>Dreistufenpräparate</h2>
<p>Gestagene und Östrogene werden gleichzeitig eingenommen. Das Verhältnis der Hormonmengen ändert sich stufenweise: in den ersten sechs Tagen Östrogen und Gestagen eingenommen, in den nächsten fünf bis sechs Tagen Östrogen und etwas mehr Gestagen und während der letzten zehn Tagen weniger Östrogen und noch mehr Gestagen. Das Dreistufenpräparat nähert am stärksten  an den weiblichen Zyklus an.</p>
<h2>Mikro-Pille</h2>
<p>Die Mikro-Pille zeichnet sich durch den niedrigsten Östrogenanteil aus. Sie eignet sich aufgrund ihrer geringen Dosis am besten für junge Mädchen.<br />
<strong>Nachteile </strong><br />
Es kann in den ersten zwei bis drei Monaten der Einnahme zu Zwischenblutungen kommen. Dauern die Blutungen darüber hinaus an, muss eine Pille mit höherem Östrogenanteil verschrieben werden.</p>
<h2>Mini-Pille</h2>
<p>Sie enthält im Gegensatz zu allen anderen Pillen kein Östrogen, sondern nur Gestagen und muss jeden Tag auf die Stunde genau &#8211; ohne Unterbrechung &#8211; eingenommen werden. Wird dieser Zeitpunkt versäumt oder überschritten, muss für den Rest des Zyklus eine zusätzliche Verhütungsmethode angewendet werden. Die Mini-Pille unterdrückt in der Regel den Eisprung nicht, sondern sorgt in erster Linie dafür, dass sich der Schleimpfropf am Muttermund so verfestigt, dass keine männlichen Samenfäden mehr eindringen können.<br />
<strong><br />
Nachteile</strong><br />
Häufig unregelmässige Blutungen. Sie ist weniger zuverlässig als alle anderen Pillen, einschliesslich der Mikro-Pille.</p>
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		<title>Vaterschaftstest</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 11:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft & Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vaterschaft kann sowohl über Parameter wie HLA-Merkmale als auch mit DNA-Untersuchungen festgestellt oder ausgeschlossen werden. HLA ist die Abkürzung für Human Leucocyte Antigen. Diese Antigene können beispielsweise bei einer Transplantation Anlass zu einer Abstossungsreaktion geben. Sie werden deshalb auch Transplantations- oder Histokompatibilitätsantigene genannt. Sie kommen auf den Zellen fast aller menschlichen Gewebe vor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-225" title="vaterschaftstest" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/vaterschaftstest.png" alt="vaterschaftstest" width="180" height="117" />Die Vaterschaft kann sowohl über Parameter wie HLA-Merkmale als auch mit DNA-Untersuchungen festgestellt oder ausgeschlossen werden. HLA ist die Abkürzung für Human Leucocyte Antigen. Diese Antigene können beispielsweise bei einer Transplantation Anlass zu einer Abstossungsreaktion geben. Sie werden deshalb auch Transplantations- oder Histokompatibilitätsantigene genannt. Sie kommen auf den Zellen fast aller menschlichen Gewebe vor und lassen sich besonders gut auf bestimmten weissen Blutkörperchen nachweisen.<span id="more-224"></span><br />
Die DNA (aus dem Englischen: Desoxiribonucleid Acid) bildet bei den meisten Lebewesen das genetische Material und ist somit Träger der genetischen Informationen, des Erbguts. «Für den DNA-Test wird zunächst die Erbsubstanz aus Blutzellen des Kindes und des Mannes isoliert. In der DNA werden dann charakteristische Merkmale nachgewiesen,» wie Dr. Wolfgang Martin vom Institut für Blutgruppenserologie und Genetik in Hamburg erläutert.</p>
<p>Wie werden für das Kind und den Mann charakteristische vererbbare Merkmalen nachgewiesen?<br />
Dafür gibt es unter anderem den Vergleich der Längen von Bruchstücken der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleinsäure" target="_blank">DNA</a>. Diese Bruchstücke entstehen dadurch, dass die DNA-Moleküle durch ein Enzym an genau definierten Stellen zerschnitten werden. Die Länge der einzelnen Bruchstücke ist bei jedem Menschen durch Vererbung festgelegt.</p>
<p>Zur Auswertung werden die Bruchstücke nach der Grösse aufgetrennt und auf einer Folie als Banden sichtbar gemacht. Das Muster dieser Banden ist für einen Menschen charakteristisch. Bei Vater und Kind, sowie bei Mutter und Kind stimmt jeweils eine Bande überein. Stimmen bei der Probe eines als Vater verdächtigten Mannes und der Probe des Kindes keine Banden überein, kann der Mann nicht der Vater sein.</p>
<h2>So funktioniert der Vaterschaftstest</h2>
<p>Durch fast kochende Temperaturen drehen sich die doppelsträngigen DNA-Fäden auseinander und zerfallen in ihre Einzelstränge. Dann wird die Probe auf 60 Grad heruntergekühlt. Spezielle DNA-Sonden lagern sich auf dem Molekülstrang an. Hier beginnt der Kopiervorgang. Ein Enzym, die so genannte DNA-Polymerase, setzt sich daneben. Wird die Temperatur erhöht, verknüpft sie einzelne DNA-Bausteine Stück für Stück zu einem zweiten Strang. Aus einem DNA-Stück entstehen also zwei perfekte Kopien. Diese Reaktion wird zig-mal wiederholt. So lange, bis das Erbmaterial für weitere Untersuchungen in ausreichender Menge vorhanden ist. Schon nach kurzer Zeit sind die Ergebnisse am Computer deutlich sichtbar.</p>
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		<title>Die Pille danach</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 20:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft & Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Gynäkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sollte nicht passieren, aber doch kommt es immer wieder zu sog. Verhütungsunfällen, z.B. ein gerissenes Kondom. Die Panik bei den Betroffenen ist meist groß &#8211; zu Recht, denn auch die &#8220;Pille danach&#8221; konnte in den vergangenen Fällen eine Schwangerschaft nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% verhindern. Worauf kommt es bei der Einnahme der &#8220;Pille [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-63" title="die pille danach" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/pille-danach.jpg" alt="Die Pille danach" width="170" height="161" align="left" />Es sollte nicht passieren, aber doch kommt es immer wieder zu sog. Verhütungsunfällen, z.B. ein gerissenes Kondom. Die Panik bei den Betroffenen ist meist groß &#8211; zu Recht, denn auch die &#8220;Pille danach&#8221; konnte in den vergangenen Fällen eine Schwangerschaft nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% verhindern. Worauf kommt es bei der Einnahme der &#8220;Pille danach&#8221; also an, um das Risko einer Schwangerschaft zu minimieren?</p>
<p><span id="more-62"></span><br />
Um das Risiko einer Schwangerschaft zu minimieren, sollte die &#8220;Pille danach&#8221; innerhalb von 24h eingenommen werden. Nur dann wirkt die &#8220;Pille danach&#8221; mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 95%. Ist bereits ein ganzer Tag vergangen, so sinkt der Wirkungsgrad bereits auf 85% und nach zwei Tagen auf lediglich knapp 60%. Passieren &#8220;Missgeschicke&#8221; dieser Art häufiger, sollte man sich nicht zu sehr auf die &#8220;Pille danach&#8221; verlassen. Bei wiederholter Anwendung sinkt die Wirksamkeit des Medikaments.</p>
<p>Die &#8220;<a href="http://www.ratgeber-pille.net/Pille-danach.html">Pille danach</a>&#8221; ist also keinesfalls eine Alternative zur regulären <a href="http://www.getwellness.ch/tag/verhutung/">Verhütung</a>, sondern muss das letzte Mittel bleiben. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Nebenwirkungen der &#8220;Pille danach&#8221; etwas stärker sind, als bei der normalen Pille. Kopfschmerzen, Übelkeit, Brustspannen sind nach der Einnahme nicht ungewöhnlich. Auch wenn keine Beschwerden auftreten &#8211; eine Kontrollunterschuchung ca. 3 Wochen nach der Einnahme ist in jedem Fall anzuraten.</p>
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		<title>Menstruation &#8211; Menstruationszyklus</title>
		<link>http://www.getwellness.ch/menstruation-35/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 13:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Menstruationszyklus (auch Regel oder Periode) wird der Zeitraum vom ersten Tag einer Menstruationsblutung bis zum letzten Tag vor der folgenden Regel-Blutung bezeichnet. Diese Zeitspanne beträgt durchschnittlich 28 Tage (21 bis 31). Der erste Tag einer Menstruationsblutung stellt definitionsgemäss den ersten Zyklustag dar.
Zyklusphasen der Menstruation
Die im Rahmen des Zyklus der Periode stattfindenden Veränderungen werden vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-161" title="menstruation" src="http://www.getwellness.ch/wp-content/uploads/menstruation.png" alt="menstruation" width="180" height="202" />Als <strong>Menstruationszyklus</strong> (auch <strong>Regel</strong> oder <strong>Periode</strong>) wird der Zeitraum vom ersten Tag einer Menstruationsblutung bis zum letzten Tag vor der folgenden Regel-Blutung bezeichnet. Diese Zeitspanne beträgt durchschnittlich 28 Tage (21 bis 31). Der erste Tag einer Menstruationsblutung stellt definitionsgemäss den ersten Zyklustag dar.</p>
<h2>Zyklusphasen der Menstruation</h2>
<p>Die im Rahmen des Zyklus der Periode stattfindenden Veränderungen werden vor allem durch Sexualhormone aus den Eierstöcken (Ovarien) gesteuert. Der Menstruationszyklus wird in Follikel- und Lutealphase (Corpus luteumphase, Gelbkörperphase) unterteilt.</p>
<p>Die erste Zyklushälfte wird als Follikelphase bezeichnet und dauert vom 1. Tag des Zyklus bis zirka zum 14. Tag. Um den 14. Tag herum findet die Ovulation, der Eisprung, statt. Nach der Ovulation beginnt die zweite Zyklusphase, die sogenannte Lutealphase, die 14 Tage dauert. Aufgrund dieser Einteilung spricht man von einem zweiphasigen (biphasischen) Zyklus.</p>
<p>Die Sexualhormone der Eierstöcke sind einer komplizierten Steuerung durch andere Hormone unterworfen. Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) sind daran wesentlich beteiligt. Das sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-System stellt mit seinen Hormonen die übergeordnete Schaltzentrale für die Eierstöcke bei der Frau dar.</p>
<p><span id="more-35"></span></p>
<p>Im Hypothalamus produzieren Nervenzellen so genannte Releasing-Hormone, welche die Freisetzung von Hormonen aus der Hirnanhangsdrüse bewirken. Aus der Hypophyse werden dann die Hormone FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und LH (Luteinisierendes/gelbkörperstimulierendes Hormon) freigesetzt. Diese Hormone werden auch als Gonadotropine bezeichnet.</p>
<h2>Sexualhormone</h2>
<p>Sexualhormone sind für die Steuerung der Fortpflanzung zuständig und bewirken die Ausprägung von weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen und Geschlechtsmerkmalen. Sexualhormone werden an verschiedenen Orten im menschlichen Körper gebildet.</p>
<p>In den Keimdrüsen, den sogenannten Gonaden (Eierstöcke der Frau, Hoden des Mannes) werden Östrogene, Gestagene und Androgene produziert. Als weibliche Sexualhormone bezeichnet man Östrogene und Gestagene. Die männlichen Sexualhormone werden Androgene genannt. Beide Geschlechter produzieren sowohl männliche als auch weibliche Sexualhormone, die idealerweise in einem für das jeweilige Geschlecht typischen Gleichgewicht stehen. Falls diese Balance durch ein Überwiegend von Androgenen gestört ist, kann es beispielsweise zur Vermännlichung bei der Frau kommen.</p>
<p>Die wichtigsten körpereigenen Östrogene sind: Östradiol, Östron, Östriol; das wirksamste körpereigene Gestagen ist das Progesteron (Gelbkörperhormon). Natürliche Androgene sind: Testosteron, Androstendion und Androsteron. Im Produktionsprozess stellen die Androgene eine Vorstufe der Östrogene dar.</p>
<h2>Follikelphase</h2>
<p>In den weiblichen Keimdrüsen, den Ovarien, liegen die Eibläschen, die Follikel. Die Follikel enthalten die Eizelle (Oozyte) sowie sogenannte Epithelzellen und sind von einem dünnen Häutchen umgeben. Jeden Monat reifen in einem der zwei Ovarien Follikel heran. Diese Reifung hat den Eisprung (Ovulation) zum Ziel: Die Bereitstellung einer befruchtungsfähigen Eizelle.</p>
<p>Während bei Männern nach der Pubertät praktisch bis ans Lebensende Spermien gebildet werden können, ist die Bildung von Eizellen bereits zum Zeitpunkt der Geburt eines Mädchens beendet. Die Eizellen werden schon im Mutterleib angelegt und treten dann in ein Ruhestadium ein. Die weitere Entwicklung der Eizellen wird dann erst mit der Menarche, nämlich kurz bevor es zur Ovulation kommt, fortgesetzt. Dies bedeutet, dass bereits zu diesem Zeitpunkt ein Alterungsprozess beginnt und die Zahl der Eizellen stetig abnimmt: von 500&#8242;000 zum Zeitpunkt der Geburt bis auf zirka 300&#8242;000 zum Zeitpunkt der Menarche. Von den ursprünglich angelegten 6 Millionen Eizellen erreichen im Laufe des Lebens einer Frau nur etwa 500 ihr Ziel, die Sprungreife, wenn man davon ausgeht, dass zwischen dem 15. und 50. Lebensjahr 12 bis 13 Ovulationen pro Jahr stattfinden.</p>
<p>Die sogenannten Primordialfollikel bilden gewissermassen den Vorrat an Follikeln. Jeden Monat beginnen etwa 20 Follikel zu reifen. Im Laufe der Reifung kristallisiert sich dann ein sogenannter dominanter Follikel heraus, der eine befruchtungsfähige Eizelle enthält.</p>
<p>Bei der Follikelreifung werden verschiedene Stadien beobachtet: Im Primärfollikel ist die Eizelle von einer besonderen Zellart, den Granulosazellen umgeben. Der Primärfollikel ist etwa 50 Mikrometer gross.</p>
<p>Anschliessend entsteht der Sekundärfollikel, der mit zirka 200 Mikrometern bereits wesentlich grösser ist. Die Eizelle vergrössert sich und die Granulosazellen entwickeln mehrere Zellschichten. An der Aussenseite entwickelt sich eine Schicht mit sogenannten Thekazellen. Theka- und Granulosazellen produzieren Sexualhormone. Die Granulosazellen haben darüber hinaus die Aufgabe, die Follikelflüssigkeit zu produzieren, die sowohl Sexualhormone als auch Nährstoffe für die Eizelle enthält.</p>
<p>Nun erfolgt die Bildung des Tertiärfollikels: Durch die Wirkung der Gonadotropine nehmen die Granulosazellen im Sekundärfollikel zu und es bildet sich ein Hohlraum aus, der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist und immer grösser wird. Die Eizelle wandert von der Mitte des Follikels an den Rand des Hohlraums. Dort haftet die von Granulosazellen umgebene Eizelle, die jetzt ihre endgültige Grösse erreicht hat, an der Follikelwand. Dieser Tertiärfollikel hat eine Grösse von bis zu 0,5 cm.</p>
<p>Die Tertiärfollikel wachsen während der Follikelphase heran, aber nur einer gelangt bis zur Sprungreife. Die Auswahl dieses dominanten Follikels erfolgt am 6. oder 7. Zyklustag. Gleichzeitig werden vermehrt Östrogene gebildet. Der Östradiolspiegel muss nämlich über 36 Stunden über einem bestimmten Wert liegen (200pg/ml), damit genügend LH (luteinisierendes Hormon) für die Auslösung der Ovulation vom hyopthalamo-hypophysären-System bereitgestellt werden kann.</p>
<p>Der sprungreife Follikel wird als Graaf&#8217;scher Follikel bezeichnet. Die Follikelflüssigkeit hat sich weiter vermehrt, die Eizelle hat sich von der Follikelwand gelöst und schwimmt nun in der Flüssigkeit. Zu diesem Zeitpunkt kann das Volumen der Follikelflüssigkeit bis zu 6,5 ml betragen und der Follikel ist mit blossem Auge als Vorwölbung auf dem Ovar (Eierstock) zu erkennen. Der Zeitpunkt der Ovulation (Eisprung) ist gekommen.</p>
<h2>Ovulation, Eisprung</h2>
<p>Als Ovulation bezeichnet man die Vorgänge, die zur Freisetzung der Eizelle aus dem Follikel und zur anschliessenden Umwandlung des Follikels in den Gelbkörper (Corpus luteum) führen. Dieser Vorgang ist komplex und wird von Gonadotropinen und Sexualhormonen gesteuert. Durch einen massiven Anstieg des Östradiols, das v.a. im sprungreifen Follikel selbst gebildet wird, kommt es zum Anstieg des LH (Luteinisierendes Hormon), welcher 16 bis 20 Stunden vor der Ovulation seinen Gipfel erreicht. Die Steuerung der Ovulation erfolgt zwar durch Gonadotropine, der sprungreife Follikel selbst aber gibt das entsprechende Signal.</p>
<p>Im Laufe der Vorbereitungen für den Eisprung wird die Wand des Follikels an der Stelle, an der die Eizelle entlassen werden soll, immer dünner. Zirka 30 Minuten vor der Ausstossung der Eizelle kann an dieser Stelle eine kleine Regelblutung auftreten. Schliesslich reisst die Follikelwand auf, die Eizelle wird in die Bauchhöhle freigesetzt und dann vom Ende des Eileiters, das Fimbrien (Zotten) trägt, aufgenommen.</p>
<p>Man nimmt an, dass die bei Freilassung der Eizelle ebenfalls freiwerdende Follikelflüssigkeit die Eileiter &#8220;anlockt&#8221;, so dass sich die Zotten (Fimbrien) am Ende des Eileiters gezielt über die Stelle legen, wo die Eizelle austritt, und diese aufnehmen.</p>
<p>Die Eizelle ist nun für etwa 12 Stunden befruchtungsfähig. Manche Frauen verspüren beim Eisprung Schmerzen, die wegen ihres Auftretens in der Zyklusmitte als Mittelschmerz bezeichnet werden. Diese Schmerzen entstehen vermutlich durch die Vorwölbung des Ovars und das Einreissen der Oberfläche über dem sprungreifen Follikel bei der Ovulation.</p>
<h2>Lutealphase</h2>
<p>Nach der Freisetzung der Eizelle wandeln sich die Granulosazellen des Ovars in sogenannte Lutealzellen (Gelbkörperzellen) um. Der Gelbkörper, das Corpus luteum, entsteht. Das Corpus luteum verdankt seinen Namen diesen Zellen, die sehr viel Carotin enthalten und daher eine gelbe Farbe aufweisen. Im Gelbkörper wird nun immer mehr Progesteron produziert.</p>
<p>Wenn keine Befruchtung der Eizelle stattfindet, bildet sich das Corpus luteum 10 bis 12 Tage nach dem Eisprung wieder zurück. Mit dieser Rückbildung geht ein Rückgang der Progesteronproduktion einher, was dann zur Abstossung eines Teils der Gebärmutterschleimhaut und somit zur Menstruationsblutung führt.</p>
<p>Kommt es in einem Zyklus zur Befruchtung, wird das Corpus luteum aufrechterhalten durch das Hormon hCG, das vom sich entwickelnden Keim gebildet wird. Dann wird das Corpus luteum als Corpus luteum graviditatis (Schwangerschaftsgelbkörper) bezeichnet.</p>
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