Vorbereitung auf den Arztbesuch
10.7.2008
Sie sitzen beim Arzt und versuchen, Ihr Problem zu schildern. In der Aufregung fällt es Ihnen schwer, sich zu auf das Wichtige zu konzentrieren. Und wenn Sie schliesslich das Arztzimmer verlassen haben, fällt Ihnen erst wieder ein, was Sie unbedingt noch fragen wollten.
Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Ja? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft: Den meisten Menschen fällt das Reden beim Arzt schwer, weil Sie es nicht gewohnt sind, gesundheitliche Probleme detailliert zu schildern. Das ist an und für sich kein Problem, besonders für Ihren Arzt nicht. Er weiss, wie er Fragen muss. Dennoch gilt: Je besser Sie sich auf einen Arztbesuch vorbereiten, desto präziser kann Ihr Arzt eine Diagnose stellen. Die Qualität der Diagnose hängt also auch von der Information ab, die dem Doktor zur Verfügung steht. Die kleinsten Hinweise können hilfreich sein. Sie tun sich keinen Gefallen, wenn Sie dem Arzt etwas vorenthalten. Genau hier unterscheiden sich auch Seriosität und Scharlatanerie. Nur Wunderheiler oder Kartenleger diagnostizieren ohne Fragen zu stellen.
Sie können also etwas für die Qualität der Arztdiagnose tun. Und zwar indem Sie sich auf den Arztbesuch und die damit zusammenhängenden Fragen kurz vorbereiten. Das kostet Sie nur ein paar Minuten – und bringt dem Arzt viel. Hier die wichtigsten fünf Fragen:
- Welche Krankheitszeichen sind erkennbar, welches sind die Symptome? Beschreiben Sie diese detailliert für sich selbst!
- Seit wann beobachten Sie diese Krankheitszeichen?
- Was haben Sie bis jetzt dagegen unternommen?
- Welche Fragen möchten Sie dem Arzt während der Sitzung stellen? Schreiben Sie sie auf.
- Gibt es weitere wichtige Informationen, die Ihr Arzt zur Stellung der Diagnose sonst noch kennen muss?
Nehmen Sie sich Zeit, notieren Sie wichtige Fragen, Symptome und Begebenheiten vor dem Arztbesuch. Es lohnt sich! Denken Sie daran: Gesundheit ist ein kostbares gut. Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Arztbesuch.
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Ich muss sagen das ich bislang immer ein gutes Vertrauensverhältnis zu meinem Arzt habe. Deswegen fällt mir es nicht so schwer mein Problem zu schildern. Was ich viel schlimmer finde ist das mein Arzt nicht wirklich viel Zeit hat. Im Sinne von: Einmal alles abfühlen, kurz darüber reden und das war es dann. Diagnose gestellt, kurze Anleitung wie ich wann welche Tabletten zu nehmen haben und alles ist gelaufen. Die Ruhe fehlt mir einfach dabei.
[...] einer Studie der Hannoveraner Forscher im Auftrag der Gmünder Ersatzkasse (GEK) ist die Zahl der Arztbesuche innerhalb von drei Jahren um rund zehn Prozent gestiegen. Bleibt zu hoffen, dass die deutschen [...]