Der Lungenautomat ist beim Tauchen mitunter eines der wichtigsten Bestandteile der Tauchausrüstung. Ohne einen Lungenautomat wäre keine Sauerstoffversorgung möglich. Ohne Übertreibung kann man daher sagen, der Lungenautomat ist lebenswichtig. Damit der Lungenautomat seine wichtige Funktion nicht verliert, muss man diesen regelmäßig einer Revision unterziehen. Wann und wie, kann man im nachfolgenden Artikel auf dieser Website erfahren.

 

Unterschiede bei der Revision und den Intervallen

Grundsätzlich gibt es bei einem Lungenautomaten unterschiedliche Stufen in denen der Sauerstoffdruck entsprechend reguliert wird. Da mit den Stufen unterschiedliche Bauteile verbunden sind, ergibt sich auch ein unterschiedlicher Aufwand beim Intervall. So sollte man die zweite Stufe, das betrifft unter anderem die Schläuche und das Mundstück nach jedem Tauchgang einer Revision unterziehen. Alleine da man nie ganz Beschädigungen oder die Ablagerung von Schmutz ausschließen kann.

Die erste Stufe, bei der der Sauerstoff von 300 oder 200 bar auf den Mitteldruck reduziert wird, sollte man ebenfalls regelmäßig prüfen. Hier gibt es aber keine Erfordernis nach jedem Tauchgang. Die Revision der ersten Stufe umfasst vor allem die Prüfung und den Wechsel des dort vorhandenen Filter. Neben diesen Einzelprüfungen von Bestandteilen beim Lungenautomat, gibt es auch noch andere Intervalle.

So sollte man einen Lungenautomat vollständig mindestens alle zwei Jahren einer Revision unterziehen. Taucht man sehr viel mit seinem Lungenautomat, so kann sich das Erfordernis einer vollständigen Prüfung auch schon nach 100 Tauchgängen ergeben. Wobei man bei diesen Intervallen vorsichtig sein muss. Hier gibt es zwischen den Herstellern von Lungenautomaten durchaus Unterschiede. Letztlich sollte man hinsichtlich den Intervallen für eine Revision immer die Angaben der Hersteller beachten. Natürlich werden sich jetzt manche Leser fragen, aus was besteht die Revision? Grundsätzlich kommt es hier immer darauf an, ob es sich um einzelne Bestandteile oder vollständig um den Lungenautomat handelt. Dazu gehört zum Beispiel das Spülen vom Atemregler, wichtig ist hierbei immer das spülen unter Druck.

Den Wasser darf nicht direkt in den Atemregler eindringen. Dieses würde unter Umständen sonst zu Ablagerungen führen, die die Funktionalität vom Lungenautomat beeinträchtigen könnte. Weitere Bestandteile ist die Prüfung auf Beschädigungen, das trocknen und letztlich das richtige lagern. Gerade aufgrund dem Umfang und den Besonderheiten bei einer Revision, sollte man diese immer nur fachkundigen Personen überlassen.

Nicht tauchen und trotzdem Revision?

Taucht man längere Zeit nicht, stellt sich natürlich die Frage ob man trotzdem die bereits erwähnten Intervalle beachten muss. Diese Frage kann man mit einem klaren Ja beantworten. Den selbst wenn ein Lungenautomat seit dem letzten Intervall und Reinigung nur gelagert war, kann es mit der Zeit zu einer Ablagerung von sogenannten Salzkristallen kommen. Diese können dauerhaft die Funktionalität von einem Lungenautomat beschränken, da die verschiedenen Bauteile vom Lungenautomat durch das Salz angegriffen wird. Hier muss man wissen, dass viele Bestandteile von einem Lungenautomaten unter anderem aus Chrom sind.

Dadurch sind Schäden leicht möglich. Auch wenn daher der Lungenautomat nur lagert oder nach einer langen Lagerung wieder zum Einsatz kommen soll, so sollte man ihn vorher einer Revision unterziehen.

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